Rote Prozentzeichen an den Schaufenstern, fast überall rote "Sale"-Aufdrucke: Nach Weihnachten haben viele Händler reduziert. "Gezwungenermaßen", sagt Martin Erdl, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes. Denn der Online-Handel gibt harte Preise vor.

Ein Sale (vom englischen "sale" - Ausverkauf, Schlussverkauf) schafft die Ware der abgelaufenen Saison aus dem Lager und macht Platz für neue Sachen. Überall springt einem derzeit dieses Wort ins Auge. Angefangen hat das erst 2004 so richtig mit dem Inkrafttreten der Reform des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Schlussverkäufe dürfen seitdem beliebig durchgeführt werden, können jederzeit stattfinden. Nach dem Ende des klassischen Schlussverkaufs benötigte der Einzelhandel offenbar ein neues Wort - der "Sale" war geboren.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 04. Januar 2018.