Straubing Dachstuhl des ehemaligen Jugendzentrums abgebrannt - Rückbau auf Rohbauzustand

Vollständig ein Raub der Flammen wurde der Dachstuhl des fast fertig sanierten ehemaligen Jugendzentrums. Die unteren Stockwerke blieben zwar vom Feuer verschont, müssen aber wegen des Löschwassers und der Rauchgase erneut von Grund auf saniert werden. Foto: Hans Filipcic

In der Nacht zum Samstag ist der Dachstuhl des ehemaligen Jugendzentrums an der Petersgasse vollständig abgebrannt.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das denkmalgeschützte Dach am Freitag gegen 23 Uhr in Brand. Innerhalb kurzer Zeit breitete sich das Feuer auf den gesamten Dachstuhl aus. Feuerwehrmänner aus Stadt und Landkreis konnten dank einer neu eingezogenen Betondecke verhindern, dass das Gebäude vollständig ausbrannte. Das Löschwasser und die giftigen Rauchgase machen aber einen Rückbau auf den Rohbauzustand notwendig, wie Oberbürgermeister Markus Pannermayr nach einer Besichtigung der Brandruine zusammen mit Vertretern von TUM-Campus Straubing, Baureferat und Staatlichem Bauamt Passau erklärte. Den Schaden schätzt die Polizei auf mindestens fünf Millionen Euro.

Der Brand sei ein schwerer Rückschlag bei den gemeinsamen Bemühungen zum Ausbau des TUM-Campus Straubing, sagte Pannermayr. Die 800 Quadratmeter Nutzfläche, die im ehemaligen Jugendzentrum für die neuen Professoren und die Verwaltung der Universität in den vergangenen drei Jahren in mühsamer Sanierungsarbeit entstanden waren, standen kurz vor der Fertigstellung. Im November hätten sie dem TUM-Campus feierlich übergeben werden sollen. Im Januar war der Einzug der Campus-Verwaltung geplant. Entgegen ersten Meldungen ist das Gebäude zwar nicht vollständig ausgebrannt. Lediglich der Dachstuhl ist den Flammen vollständig zum Opfer gefallen. Das Löschwasser und die giftigen Rauchgase machen aber nach Ansicht der Experten den Rückbau des Gebäudes in den Rohbauzustand notwendig, berichtete Pannermayr. Angesicht der bisher dreijährigen Bauzeit sei also mit einer ähnlich langen erneuten Sanierungsphase zu rechnen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 09. Oktober 2017.

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