Am dritten Januar brach in der Flüchtlingsunterkunft in der Osserstraße in Straubing ein Brand aus. Mittlerweile steht fest: Das Feuer wurde durch den allzu sorglosen Umgang mit Zigaretten ausgelöst.

Die Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass entgegen erster Erkenntnisse kein technischer Defekt den Brand ausgelöst hat. Stattdessen dürfte wahrscheinlich ein 15-jähriger Bewohner für das Feuer verantwortlich sein: Er hatte in seinem Zimmer trotz Rauchverbot eine Zigarette geraucht und dabei eine Matratze in Brand gesteckt. Das Feuer breitete sich daraufhin auf das ganze Zimmer aus. Zwei Jugendliche und eine Betreuerin erlitten eine leichte Rauchvergiftung und mussten vom Rettungsdienst behandelt werden. Der entstandene Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich. In der Unterkunft soll nun eine höherwertige Brandmeldeanlage installiert werden, um derlei Vorfälle in Zukunft verhindern zu können.