So kocht die Region Picanha – Tafelspitz auf brasilianische Art

Die kulinarische Reise bringt uns dieses Mal nach Südamerika, genauer gesagt: Nach Brasilien.

Und es dreht sich um ein sehr leckeres Stück Fleisch: Picanha. Bei uns auch bekannt als Tafelspitz. Mit einem kleinen Unterschied: Beim Picanha wird die dicke Fettschicht, auch Fettdeckel genannt, nicht entfernt.

Was braucht man für die Zubereitung von Picanha auf dem Grill?

Einen Drehspieß. Auch unter der Bezeichnung Rotisserie bekannt. Diese kann man entweder im Baumarkt, Grillfachhandel oder im Internet bestellen. Für den Gasgrill als auch für den mit Kohle oder Briketts betriebenen Kugelgrill. Wichtig: Man sollte vor dem Kaufen den eigenen Grill vorher ausmessen, damit die Rotisserie dann auch passt. Die Rotisserie kann natürlich auch für andere Gerichte wie Rollbraten oder Hähnchen genutzt werden.

Worauf muss bei der Zubereitung besonders geachtet werden?

Zum einen muss das Picanha in sechs bis acht Zentimeter dicke Scheiben geschnitten werden. Dann kommen diese Stücke U-Förmig auf den Drehspieß – mit der Fettseite nach außen gewölbt. Und zu guter Letzt empfiehlt es sich auf die Spießenden dicke Zwiebelhälften zu stecken. Der Grund: Beim Abschneiden der Fleischtranchen (wie beim Gyros) bleibt man sonst immer mit dem Messer in den Fleischhalterungen des Spießs stecken.

Welche Beilagen passen zu diesem Fleisch?

Fast ein Muss ist Chimichurri. Die berühmte BBQ-Soße aus Argentinien, die auf frischer Petersilie basiert. Ansonsten ist als Beilage erlaubt, was einem schmeckt. Von Pommes Frites über Maiskolben bis hin zu Kartoffelgratin. Gemüsetechnisch vielleicht ein wenig Grillgemüse: Zucchini, Paprika oder Champignons.

Das ausführliche Rezept mit allen Zutaten gibts auf der zweiten Seite.

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