Als es bei den unionsinternen Verhandlungen am vergangenen Sonntag nach Teilnehmerangaben "Spitze auf Knopf" stand, trudelte eine Meldung aus Oberfranken herein. Der Bezirksvorstand der dortigen CSU habe Parteichef Horst Seehofer aufgefordert, einen Weg zu einem "geordneten personellen Übergang" aufzuzeigen - eine Schwächung des Vorsitzenden zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Während Seehofer in Berlin zuerst mit der Schwesterpartei und bald mit den potenziellen Jamaika-Koalitionären ringt, werden ihm ständig solche Botschaften aus dem heimischen Bayern hereingereicht. Die jüngste am Donnerstag aus München. Acht von neun CSU-Kreisverbänden der bayerischen Landeshauptstadt hätten sich für einen Wechsel an der Parteispitze ausgesprochen, wurde den Medien gesteckt. Dahinter vermuten Seehofer-Getreue stets eine ganz bestimmte Person.

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