Schwenningen am Sonntag zu Gast Nur noch Endspiele für die Straubing Tigers

Die Straubing Tigers um Verteidiger Colton Jobke (links) treffen am Sonntag auf die Schwenninger Wild Wings. Foto: fotostyle-schindler.de

Die Straubing Tigers dürfen sich keinen Ausrutscher mehr erlauben, wollen sie ihre Chance auf Platz zehn wahren. Am Sonntag ist das Überraschungsteam aus Schwenningen zu Gast am Pulverturm.

Ohne dass die Straubing Tigers selbst aktiv geworden sind, hat sich die Tabellensituation des niederbayerischen DEL-Clubs am Donnerstag und Freitag verschlechtert. Denn mit den Krefeld Pinguinen, den Augsburger Panthern, der Düsseldorfer EG, den Fischtown Pinguins Bremerhaven und dem ERC Ingolstadt haben so ziemlich alle direkten Konkurrenten im Kampf um den letzten Playoffplatz zehn gewonnen.

Der Rückstand auf eben diesen Rang zehn beträgt damit nun schon satte 15 Zähler – wobei die Tigers teilweise zwei Spiele weniger absolviert haben als die Konkurrenz. Schon am Donnerstag sprach Tigers-Trainer Tom Pokel davon, dass man nun auch auf Schützenhilfe angewiesen sei, soll es noch mit der dritten Playoff-Teilnahme in Folge klappen. Diese Schützenhilfe ist zunächst aber komplett ausgeblieben. "Wir dürfen aktuell nicht auf Platz zehn schauen, sondern nur auf die nächste Aufgabe. Das Spiel müssen wir gewinnen. Wir sind auf Schützenhilfe angewiesen, aber wenn die Chance kommt, dann müssen wir da sein", sagte Pokel am Donnerstag.

Glaube noch da

In der Mannschaft ist der Glaube an Platz zehn noch nicht verloren gegangen, wie Verteidiger Alexander Dotzler erklärt: "Wir haben im Dezember gezeigt, dass wir gute Leistungen auch über einen längeren Zeitraum bringen können. Solange es rechnerisch möglich ist, werden wir alles daran setzen, dass wir dieses Ziel noch erreichen "

Umso wichtiger ist es deshalb, dass sich die Tigers nach dem zurückliegenden Null-Punkte-Wochenende keine weiteren Patzer mehr erlauben. Es gilt mehr denn je: jedes Spiel ist ein Endspiel, denn es stehen nur noch zwölf Partien an. Das erste dieser Endspiele bestreiten die Tigers am Sonntagnachmittag ab 16.30 in eigener Halle gegen die Schwenninger Wild Wings, die mit ihrem derzeitigen Platz fünf eine positive Überraschung der Saison sind.

Ein großer Vorteil der Tigers könnte sein, dass man sich durch eine Woche ohne Spiel die zuletzt etwas fehlende Frische wieder zurückholen konnte, während die Wild Wings in diesem Zeitraum zwei Spiele absolviert haben. Pokel spricht bei der Partie von einer "machbaren Aufgabe", bei der man besonders die Schwenninger Top-Reihe um Will Acton im Blick haben will.

Am Rande der Bande: Aufgrund der Liveübertragung beim TV-Sender "Sport1" beginnt das Heimspiel der Straubing Tigers gegen den EHC Red Bull München am Sonntag, 21. Januar, statt um 16.30 Uhr erst um 17 Uhr.

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