Rote Raben "Punkt für Punkt" zum Erfolg

Die Roten Raben wollen gegen den SC Potsdam siegen. Foto: Stephanie Kobold

Am Mittwoch gilt es für die Volleyball-Damen der Roten Raben Vilsbiburg im letzten Spiel des Jahres gegen den SC Potsdam zu gewinnen. Die Punkte wären extrem wichtig, da der bisherige Saisonverlauf aus Raben-Sicht alles andere als zufriedenstellend ist.

Schon bevor das neue Jahr beginnt, wollen die Roten Raben ihre guten Vorsätze in die Tat umsetzen. Wenn am Mittwoch zur ungewöhnlichen Anfangszeit um 17.30 Uhr in der Ballsporthalle das Bundesligaspiel gegen den SC Potsdam beginnt, hat sich das Team von Cheftrainer Timo Lippuner fest vorgenommen, nach zuletzt vier Niederlagen gegen Mannschaften aus den Top 5 den Bock umzustoßen, im Duell der Tabellennachbarn in die Erfolgsspur zurückzukehren und die Gäste aus Brandenburg von Platz 7 zu verdrängen.

Ähnlich wie die Raben ist auch der SCP, der die letztjährige Bundesliga-Hauptrunde auf dem sehr respektablen Rang 4 abschloss, im bisherigen Saisonverlauf noch nicht richtig in Fahrt gekommen. Zwar gewann die Truppe von Trainer Davide Carli zum Auftakt 3:2 gegen Dresden und zuletzt 3:0 gegen Erfurt, dazwischen gab es jedoch eine Reihe von Misserfolgen. Vom Potenzial her ist den Potsdamerinnen eine deutlich stärkere Rückrunde zuzutrauen, für die sie sich beim Vorrundenausklang in Vilsbiburg schon mal Rückenwind holen wollen.

Als Schlüsselspielerin beim Gegner hat Raben-Coach Timo Lippuner die starke Linkshänderin Marta Drpa auf der Diagonalen ausgemacht, "die auch gegen die Top- Mannschaften ihre Punkte gemacht hat". Auffällig seien zudem die vielen Blockpunkte von Ivona Svobodnikova. Wenn die Mittelblockerin gemeinsam mit Drpa und Außenangreiferin Natasa Cikriz am Netz steht, "dann wird es für jeden Gegner schwierig vorbeizukommen". Alle drei sind über 1,90 Meter groß, "da müssen wir", weiß Lippuner, "clever und variantenreich spielen".

Konstanz als Schlüssel zum Erfolg

Insgesamt, so der Raben-Trainer, werde einmal mehr die Konstanz der Schlüssel zum Erfolg sein: "Für uns ist es ganz wichtig, dass wir den Druck über das gesamte Spiel aufrechterhalten können. Wir verfügen über gute Aufschläge, müssen diese aber auch in Rückstandsituationen beibehalten. Und wir haben uns im Angriff viel Power vorgenommen, mit der wir uns auch in schwierigen Momenten durchsetzen wollen." Das zu erwartende enge Spiel gegen Potsdam wollen Lena Stigrot und Co. "Punkt für Punkt" in Angriff nehmen, dabei "auch in hektischen Situationen einen ruhigen Kopf bewahren und unseren Gameplan konsequent verfolgen", so Timo Lippuner.

Der Coach ist "guten Mutes, dass uns dies gelingen wird". Das Team hat sich konzentriert vorbereitet und holt(e) sich an den Weihnachtsfeiertagen im Training noch den letzten Schliff. Vanessa Agbortabi ist nicht dabei, ansonsten sind alle Spielerinnen einsatzbereit und heiß auf das letzte Spiel im Kalenderjahr 2017, bevor der Start in die Rückrunde mit den Partien in Schwerin (6. Januar) und zu Hause gegen Aachen (13. Januar) erfolgt.

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