Roding Weiterbau der B85 wird um zehn Millionen Euro teurer

Im Frühjahr beginnt der Bau der Umfahrung an der Anschlussstelle Roding-Ost, wo eine Brücke zur höhenfreien Einfahrt entsteht. Wie alle anderen Brückenbauwerke auch, muss für diese mit höheren Kosten kalkuliert werden. Foto: Laube

Nach wie vor ist der Landkreis Cham der Einzige im Freistaat, in dem gleichzeitig an drei Bedarfsplanprojekten gebaut wird. Während in Wetterfeld derzeit noch eine Entscheidung über die künftige Zufahrt zur Firma Riedl abzuwarten ist, kommen die Arbeiten zwischen Piendling und Altenkreith heuer so richtig in Fahrt und die Ortsumgehung Neubäu am See im Herbst zum Abschluss.

Gestiegene Preise und die Hochkonjunktur im Bausektor ließen jedoch in Neubäu am See wie auch zwischen Piendling und Altenkreith die Baukosten teils enorm in die Höhe schießen, berichtet Baudirektor Dr. Richard Bosl im Gespräch.

Insbesondere beim Brückenbau sehen sich die Straßenbauer mit Mehrkosten konfrontiert. Für den Abschnitt von Piendling bis östlich von Altenkreith ergibt sich somit eine Steigerung von zehn Millionen Euro auf 39 Millionen Euro Gesamtkosten. Das Jahr 2017 nutzten die Planer, um Rodungsarbeiten, Grunderwerb, Ausschreibungen und Bodengutachten abzuarbeiten. Tätigkeiten, die weitestgehend im Hintergrund abliefen, für den Weiterbau jedoch von Bedeutung sind. Somit kann es im Frühjahr "richtig in die Vollen gehen", freut sich der Baudirektor.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 04. Januar 2018.

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