Roding Sie sorgt für einen guten Tritt

Dem Fotografen zuliebe kurz in die Kamera geblickt, ansonsten erfordert der Umgang mit dem Hufmesser einen sorgsamen Blick auf den Huf. Quelle: Unbekannt

Alle sechs bis acht Wochen ist Hufpflege angesagt. Wenn sich Lucia Bauer aus Aumbach in der Gemeinde Rettenbach auf den Weg macht, hat sie Hufmesser, Hufzange und Hufraspel mit dabei, trägt einen widerstandsfähigen Lederschutz über der engen Jeans und Sicherheitsschuhe zum Schutz ihrer Zehen. Ihre braunen Haare sind zum Zopf geflochten und unter einer Schirmkappe fixiert. Schließlich ist ihre Haltung bei der Hufpflege vorwiegend gebückt.

"Wir Menschen brauchen auch immer wieder neue Schuhe, weil die alten abgenutzt sind. Das gilt für Pferde auch", sagt die 35-Jährige, die mit Pferden aufgewachsen ist und sich nach der Zimmerei diesen Tieren verschrieben hat. Als das Abitur geschafft war, arbeitete sie auf der Ranch von Bernd Hackl.

Später krönte sie die dreijährige Ausbildung zum Pferdwirt auf dem Gestüt Schweiganger mit dem Meisterkurs in München/Riem, ist zudem Pferdetrainerin und lernte in der BESW-Hofakademie bei Kempten das Handwerk der Hufpflegerin. Sie organisiert geführte Ausritte, reitet selbst Quarter Horse und bestreitet Pferderennen. Bei ihr daheim stehen fünf Pferde, Quarter Horse wie Haflinger. In den Landkreisen Cham, Straubing und Regensburg ist Lucia Bauer geschäftlich unterwegs, und oft verbindet sie die Hufpflege auch gleich mit einer Reitstunde.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 14. Oktober 2017.

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