Eine unendliche Geschichte ist die des Platzer-Stadls in Roding. Viele haben sich an ihm schon versucht, es dann aber letztlich bleibenlassen. In nichtöffentlicher Sitzung wollen die Stadträte am nächsten Dienstag das Schicksal dieses Bauwerks im Schatten des Rodinger Rathauses diskutieren.

Eine weiße Plane verdeckt die Front des Platzerstadls. Denn aufgerissen ist die Giebelseite und hin- und hergerissen die Meinung darüber. Im Oktober 2015 titelte die Chamer Zeitung/Rodinger Kurier : "Zukunft des Platzer-Stadls entscheidet sich". Im Juli 2013, zwei Jahre zuvor also, wollte die Stadt darin eigentlich schon ein Heizkraftwerk unterbringen. Im April 2011 stand bereits ein Stadtratsbeschluss, dass der Platzer-Stadl noch im gleichen Jahr ein Hingucker werden soll: 200.000 Euro (bei 60-prozentiger Förderung) wollte die Stadt 2011 dafür ausgeben, um eine längsgegliederte Fassade zu erstellen, sie zu verglasen und dahinter die Kutschen des Burschenvereins auszustellen.

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