Rimbach Kein Verständnis für die dreisten Rimbacher Maibaumdiebe

Die Feuerwehr sorgte kurzerhand für einen Alternativbaum, der geschmückt und anstelle des geklauten Baumes aufgestellt wurde. Foto: Volkner

Wohl nicht zuletzt animiert durch Aktionen von Radiosendern entwickelt sich in den letzten Jahren ein alter Brauch, das Maibaumstehlen, immer mehr zu einem Spektakel, das immer mehr Auswüchse treibt, die mit dem ursprünglichen Brauch nicht mehr viel zu tun haben. Das musste auch der Vorsitzende des Trachtenvereins Rimbach erleben, der die Maibaumdiebe bei ihrem Tun überraschte und sie aufforderte, den Baum an Ort und Stelle zu lassen.

Die ließen sich aber nicht abhalten und transportierten den Baum in Richtung Lamer Winkel. Nachdem sich der Trachtenverein weigerte, den widerrechtlich gestohlenen Baum auszulösen, wurde am Sonntag kurzerhand ein "Alternativbaum" aufgestellt. Wie Alfons Lemberger bekanntgab, wird er Anzeige nicht nur wegen Sachbeschädigung stellen.

Die Sicht der Diebe lesen Sie hier: Maibaumganoven wurden unvermittelt angegriffen

Das, was sich nach Aussage vom Vorsitzenden des Trachtenvereins Rimbach, Alfons Lemberger, in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei seinem Haus abgespielt hat, habe mit Brauchtum nichts mehr zu tun. Der Maibaum, den der Verein für das Aufstellen am Sonntag hergerichtet hatte und der vorsichtshalber mit Ketten gegen zu leichtes "Stehlen" gesichert war, wurde von einer Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener trotz seines Protests abtransportiert. So stand am Sonntag kein Baum zum Aufstellen bereit.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 03. Mai 2017.

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