Regensburg/Pentling Jeder Mensch stirbt auf seine eigene individuelle Art

Im Hospiz sollen sich die Patienten vor allem wohl fühlen. Foto: Birte Zelentin

Selbstbestimmt sterben, das ist etwas, das sich viele Menschen wünschen würden, wenn sie die Möglichkeit hätten. Die Reise ins große Unbekannte ist auch eine mentale Herausforderung, die die Menschen bewegt und sie auch zurückschrecken lässt. Wie schwierig der Umgang mit dem Tod von nahestehenden Menschen ist, erlebt Sabine Sudlor, Leiterin des Johannis Hospiz in Pentling, fast täglich bei ihrer Arbeit.

Ein Hospiz ist eine Pflegeeinrichtung, die Menschen besuchen, die nicht mehr therapiert werden können und im Sterben liegen. Hier leben also Menschen, die dem sicheren Tod entgegenblicken.

Das Johannes Hospiz feierte im April sein fünfjähriges Bestehen. Fünf Jahre, in denen viele Menschen auf ihrem allerletzten Lebensweg begleitet wurden. Fünf Jahre, in denen Menschen Abschied genommen und den Tod erfahren haben. "Der Tod ist etwas sehr Persönliches und jeder Mensch stirbt auf seine eigene, individuelle Art. Auch die letzten Lebenstage begehen die Menschen sehr individuell", sagt Sabine Sudlor. Als Leiterin des Johannes Hospiz erlebt sie hier viele Facetten des Sterbens. "Es ist uns ein großes Anliegen die persönlichen Wünsche und Lebensgewohnheiten, so weit es uns möglich ist, umzusetzen. Wenn unsere Gäste es wünschen, können sie ihre Zimmer ganz nach ihren Vorlieben und mit persönlichen Möbeln und Gegenständen umgestalten. Auch beim Essen versuchen wir, persönliche Vorlieben zu berücksichtigen. Und natürlich wird der Tagesablauf auf die Gäste abgestimmt. Es gibt keine festen Essenszeiten und auch keine festen Besuchszeiten."

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