David, zwei Jahre alt, blonde Löckchen, watschelt auf Veronika Städl, 65, ebenfalls blondes, gelocktes Haar, zu. "Elefant", brabbelt er, hält ihr ein Memory-Kartenspiel mit Tierfiguren hin und setzt sich auf ihren Schoss. Sieht man die beiden zusammen, könnte man meinen, hier spielen Großmutter und Enkel miteinander. Doch Städl ist Davids Paten-Oma.

Sie, David und dessen Mutter Anna G. (*die ihren Nachnamen nicht in der Zeitung veröffentlichen will) haben sich über "Paten-Großeltern" gefunden - ein Projekt der Uni in Kooperation mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund. "Ich hatte davon gelesen und dachte, das wäre etwas für uns", sagt Sozialpädagogin Martha Hopper im Familienservice-Büro der Uni, die das Projekt ins Leben gerufen hat. "Für mich war das eine Herzensangelegenheit, da ich selbst mit Kind studiert habe." So kam es 2007 zu ersten Tandems aus Studenten mit Kind und ehrenamtlichen Paten-Omas wie Veronika Städl.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 05. Dezember 2017.