Regensburg Arbeit eines Straßenreinigers ist schöner als ihr Ruf

Frühmorgens reinigt Michael Kodlin die Straßen von Regensburg, während andere noch schlafen. Foto: (Foto: mir)

Wenn die letzten Partygäste nach Hause torkeln, räumen die Straßenreiniger deren Müll weg. Michael Kodlin zeigt, dass die Arbeit eines Straßenreinigers schöner ist als ihr Ruf.

Michael Kodlin wirft einen Blick in die Obermünsterstraße. "D' Kolleg' is do scho vorbei kemma", murmelt er im Regensburger Dialekt. "Die meisten Glasscherben sind schon weg." Denn Straßenreiniger müssen im Dienst jede Glasscherbe entfernen, die sie sehen, auch wenn sie nicht auf ihrer üblichen Route liegen.

Kodlin greift zu seinem Besen mit Borsten aus rotem Kunststoff und kehrt Limetten, Glasscherben, einen Strohhalm, Alufolie und eine Mc Donalds-Tüte zusammen. Die Überreste einer Nacht auf der Regensburger Clubmeile. Kodlin ist 40 Jahre alt und trägt die orange-blaue Kluft der Straßenreiniger. Im hellen Licht der Straßenlaterne leuchten die Reflektorenstreifen an seiner Jacke und Hose. Der kräftige Mann zieht seine Schaufel aus der schwarzen Mülltonne, die auf dem Handkarren - oder Wagerl, wie Kodlin ihn nennt - montiert ist, fegt den Kehricht darauf und schmeißt ihn in die Tonne. Es ist 6.30 Uhr an einem Freitag im Januar und Kodlin ist schon seit anderthalb Stunden unterwegs.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 10. Februar 2018.

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