Ein 73-jähriger hat am frühen Mittwochnachmittag auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Rain und Obermotzing mit seinem Sportflugzeug eine Notlandung hingelegt. Wie die Polizei bestätigte, blieb er selbst unverletzt. Sein Flugzeug dürfte aber nicht mehr zu retten sein.

Der 73-Jährige war vom Flugplatz Wallmühle aus mit seinem Ultraleichtflugzeug zu einem Übungsflug gestartet. Als er bereits in der Luft war, ging aus noch ungeklärter Ursache das Verdeck des Flugzeugs auf. Der 73-Jährige versuchte mehrfach, die Pilotenkanzel wieder zu schließen. Als das nicht klappte, leitete er eine Notlandung auf der Gemeindeverbindungsstraße ein. Kurios: er musste diese Notlandung nahezu blind durchführen, weil ihm der Wind ohne Verdeck gnadenlos ins Gesicht peitschte. Trotzdem gelang dem erfahrenen Piloten das Glanzstück, die Notlandung unverletzt zu überstehen.

Nachdem das Flugzeug auf der Straße aufsetzte, rutschte es in den Straßengraben und kam im angrenzenden Feld zum Stehen. Das Ultraleichtflugzeug wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr geborgen und zum Flugplatz Wallmühle abgeschleppt, erklärte die Polizei-Inspektion Straubing auf Anfrage von idowa. Erste Einschätzungen gehen von einem Totalschaden aus. Die Polizei taxiert den Schaden auf etwa 30.000 Euro.