Prozessauftakt in Landshut Tatwaffe Auto: 51-Jähriger bestreitet Tötungsabsicht

Ein 51-Jähriger muss sich ab Dienstag vor dem Landgericht Landshut unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten (Symbolbild). Foto: Britta Pedersen/dpa

Zeugen zufolge ist Ibraim H. mit Vollgas angefahren. Das wisse er nicht mehr, sagte der 51-Jährige am Dienstag vor dem Landgericht Landshut – „aber ich wollte schon schnell weg“. Der Grund: H. hatte unmittelbar zuvor vor einer Bar in Vilsbiburg einem Bekannten eine Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen. Weil er bei seinem überstürzten Aufbruch mit dem Auto zwei Menschen angefahren und erheblich verletzt hat, muss sich Ibraim H. seit Dienstag vor der Schwurgerichtskammer unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten. Zu Prozessbeginn räumte er die Tat im Wesentlichen ein, bestritt eine Tötungsabsicht aber nachdrücklich.

Der von Staatsanwältin Sigrid Kolano vertretenen Anklage zufolge hatte der Makedonier, der schon seit seiner Kindheit in Vilsbiburg lebt, am 3. Juni 2017 gegen 1.35 Uhr im Bereich des Treppenabgangs der Bar einem Bekannten eine Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen. Dies hatte H. unvermittelt getan und indem er die leere Bierflasche am Flaschenhals festgehalten hatte. Der 24-Jährige erlitt dadurch eine Schädelprellung sowie eine Gehirnerschütterung verbunden mit erheblichen Kopfschmerzen.

Anschließend wollte H. mit seinem wenige Meter entfernt geparkten Auto fliehen. Obwohl sich wegen des Vorfalls mit der Bierflasche bereits einige Personen um und vor dem Auto aufgehalten haben, um H. an der Wegfahrt zu hindern, fuhr dieser vorwärts mit Vollgas los.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ihrer Tageszeitung vom 14. März 2018.

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