Osterhofen Parkbank und Mülleimer im Bach "entsorgt"

Energie in den falschen Kanal gelenkt: Diese Parkbank, an der sich das "entsorgte" Brot verfing, wurde in den Bach geworfen. Foto: Jutta Lehmann

Am Wochenende waren in der Stadt wohl Vandalen unterwegs.

Plastikmüll und Brot, das vermeintliche Tierfreunde den Enten als Futter hinwerfen, was diesen jedoch eher schadet als nützt, ist ja mittlerweile schon ein alltäglicher Anblick im Herzogbach. Aber was da am Sonntag im Wasser lag, ließ sogar Müll-abgeklärte Spaziergänger ärgerlich den Kopf schütteln. Was war da los? Eine schwere Parkbank wurde in den Bach geschmissen, ebenso ein Papierkorb, der zuvor aus seiner Verankerung gerissen wurde. Es bedurfte wohl einen oder mehrerer Kraftprotze, um die Bank mit den gusseisernen Füßen mehrere Meter von ihrem ursprünglichen Standort wegzutragen und ins Wasser zu werfen. Dieser Energie- und Kraftaufwand wäre sicher - in andere Kanäle gelenkt - sinnvoller einsetzbar gewesen. Auch eine Bio-Tonne landete im Wasser und wer genau hinsah, konnte sogar eine Bratpfanne am Grund des Baches erkennen.

Josefine Aigner vom städtischen Bauamt meinte dazu, sie habe schon mehrere Meldungen seitens der Bürger bekommen. "Es kommt regelmäßig vor, dass wir es mit Sachbeschädigung zu tun haben, sei es Graffitti-Schmierereien oder eben der alltägliche Plastikmüll und das leidige Brot im Bach", berichtet Aigner. Dabei werden oft ganze Toastbrot-Pakete oder Brotlaibe als "Entenfutter" einfach im Wasser entsorgt. "Aber diese groben Sachbeschädigungen, das sind oft eben Jugendliche, die am Wochenende randalieren. Wenn sie nicht direkt beobachtet werden von Anwohnern oder anderen Passanten, ist es oft schwer, die Täter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen", meint Aigner. "Meistens sind sie nachts unterwegs, sind dunkel bekleidet und haben Kapuzen auf."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 30. Januar 2018.

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