Oberliga Süd

EVR-Neuzugang liegt mit Bayreuth noch im Clinch


Sebastian Wolsch streitet sich noch mit seinem Ex-Verein Bayreuth vor Gericht.

Sebastian Wolsch streitet sich noch mit seinem Ex-Verein Bayreuth vor Gericht.

Auf den neuen Verteidiger des EV Regensburg kommt noch ein Gerichtstermin mit seinem Ex-Verein EHC Bayreuth zu.

Am Dienstagvormittag hat der EV Regensburg mit Sebastian Wolsch einen weiteren Neuzugang präsentiert. Der 32-jährige Verteidiger hat beim Hauptrundenmeister der vergangenen Saison einen Einjahresvertrag unterzeichnet. Doch mit seiner Vergangenheit hat Wolsch offenbar noch nicht ganz abgeschlossen.

Das berichtet der "Nordbayerische Kurier". Demnach liegt der Verteidiger mit seinem Ex-Verein EHC Bayreuth noch im Clinch. Bei den Franken spielte Wolsch seit dem Sommer 2013. Nachdem er sich mit Trainer Sergej Waßmiller überworfen hatte, wechselte er während der vergangenen Spielzeit zu Ligakonkurrent Blue Devils Weiden. Der bis 2018 bestehende Vertragsverhältnis wurde dadurch aber nicht beendet, sondern nur unterbrochen.

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Die Frist für ein Angebot Wolschs, den Vertrag gegen eine Zahlung in Höhe von 10.000 Euro aufzulösen, ließ der Verein verstreichen und kündigte dem Verteidiger stattdessen fristlos. "Diese (Kündigung, Anm.d.Red.) ist nach Ansicht meines Anwalts unbegründet", sagt Wolsch gegenüber den "Nordbayerischen Kurier". Ob die Kündigung rechtens ist, muss jetzt ein Gericht prüfen. Der Termin ist für Ende Juli angesetzt. "Sportlich habe ich mit dem EHC abgeschlossen, aber finanziell sind noch einige Fragen offen", erklärte Wolsch.