Nahost Gefahr für den Weltfrieden

Die US-Botschaft soll von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen. Foto: dpa

Diese Entscheidung könnte den ins Stocken geratenen Nahost-Friedensprozess für lange Zeit beenden. Schlimmer noch: Sie könnte eine Gewaltwelle und einen Flächenbrand in einer Region auslösen, die ohnehin weit von Stabilität entfernt ist.

Viele Menschen verlieren vielleicht ihr Leben. Die Palästinenser sprechen von einer Kriegserklärung, drohen mit einer weiteren Intifada und haben schon einmal drei Tage des Zorns angekündigt, nachdem US-Präsident Donald Trump Palästinenserchef Mahmud Abbas darüber informiert hat, dass er die Botschaft der Vereinigten Staaten in Israel nach Jerusalem verlegen und die Stadt damit als Israels Hauptstadt anerkennen wird.

Auf USA kein Verlass mehr

Dabei gibt es eindringliche Warnungen aus dem arabischen Raum, vom Nato-Partner Türkei und von etlichen Experten, die ein schreckliches politisches Erdbeben prophezeien. Alle Bemühungen um einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern - zuletzt auch durch seinen Schwiegersohn Jared Kushner - dürften zunichtegemacht werden, Trumps fragile arabische Allianz gegen das iranische Machtstreben wird zerbrechen. Und das in einer Zeit, in der der ganze arabische Raum spannungsgeladen und voller Konflikte und Probleme ist.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. Dezember 2017.

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