Nachfolger gefunden Schweizer Spitzentrainer Timo Lippuner wird neuer Raben-Coach

Timo Lippuner gibt künftig die Marschroute im Rabennest vor. Foto: Christoph Jermann
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Timo Lippuner gibt künftig die Marschroute im Rabennest vor. (Foto: Christoph Jermann)

Die Roten Raben melden die Verpflichtung von Timo Lippuner als Cheftrainer ab der Saison 2017/18. Der 36-jährige Schweizer kommt von Sm’Aesch Pfeffingen, einem Spitzenclub seines Heimatlandes, und betreut zudem das Frauen-Nationalteam der Eidgenossen, was er auch weiterhin tun wird. Raben-Geschäftsführer André Wehnert kennt den neuen Mann seit Jahren und hält große Stücke auf ihn: „Timo lebt Volleyball, er hat als Trainer eine klare Handschrift, seine Arbeit ist ziel- und erfolgsorientiert.“ Wie berichtet, verlässt der derzeitige Coach Jonas Kronseder Vilsbiburg nach Saisonende.

Sein Nachfolger freut sich, wie er sagt, schon sehr auf die „neue Herausforderung“ bei den Roten Raben. „Ich verfolge“, so Timo Lippuner, „die Bundesliga intensiv. Die Professionalität der Liga und das optimale Umfeld bei den Raben“ seien es vor allem, die ihn zu diesem Wechsel bewogen hätten. Wobei Vilsbiburg und die Ballsporthalle kein Neuland für ihn sind: Mit dem Team von Sm’Aesch Pfeffingen war er drei Jahre in Folge während der Saisonvorbereitung hier zu Gast und hat Atmosphäre und Strukturen im Raben-Nest aus der Nähe kennen- und schätzengelernt.

Umgekehrt ist den Verantwortlichen in Vilsbiburg die erfolgreiche Arbeit nicht verborgen geblieben, die Lippuner in Aesch geleistet hat. Im Dezember 2013 übernahm er das um den Klassenerhalt in der Nationalliga A bangende Team und formte es in dreieinhalb Jahren zur Nr. 2 im Schweizer Volleyball hinter dem quasi unschlagbaren Volero Zürich (seit fünf Jahren und 167 Spielen auf nationaler Ebene ohne Niederlage!).

Auch international erfolgreich

In der Saison 2015/16 wurde Sm’Aesch Vizemeister und erreichte überdies im CEV Cup das Viertelfinale; in der laufenden Spielzeit dominieren Volero und Sm’Aesch die Liga mit 15 Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten. Zudem schafften die Sm’Aesch- Damen – unter der Regie der früheren Raben-Zuspielerin Tess von Piekartz – am Sonntag mit einem 3:1 gegen Franches Montagnes den Sprung ins Schweizer Pokalfinale, das am 1. April in Fribourg steigt, natürlich gegen Volero.

Coach Timo Lippuner hat auch in Vilsbiburg Einiges vor – er will „viel Zeit in die Ausbildung von jungen deutschen (möglichst regionalen) Talenten investieren und diese an die Spitze führen“ – und zugleich die Roten Raben „nachhaltig an das derzeitige Spitzentrio der Liga heranbringen“. Ziel, so der künftige Cheftrainer, müsse es sein, „in den nächsten Jahren möglichst regelmäßig um Medaillen mitspielen zu können“.

Geschäftsführer André Wehnert sieht die Zusammenarbeit mit Timo Lippuner als „langfristiges Projekt“. Der Schweizer unterschreibt in Vilsbiburg einen Drei-Jahres- Vertrag – mit dem Auftrag, so Wehnert, „ein Team zu erstellen und zu entwickeln, das sich über einen längeren Zeitraum an die Spitze der Liga heranarbeiten kann“

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    15.02.2017 09:12 Uhr
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