Nach Gasflaschen-Fund: Entwarnung in Landshut: Evakuierung aufgehoben

Ein Teil der ausgegrabenen Gasflaschen. Foto: Stadt Landshut

Aufatmen in Landshut: Die Bergung der am Donnerstag gefundenen Gasflaschen konnte deutlich früher als erwartet abgeschlossen werden. Die Evakuierung ist damit aufgehoben.

Nachdem auf dem zuletzt untersuchten Grenzstreifen keine alten Gasflaschen mehr gefunden wurden, konnte die Bergung nun erheblich vor dem Zeitplan abgeschlossen werden. Das Grundstück ist mittlerweile gesichert, der Abtransport der letzten Gasflaschen ist bereits erfolgt. Die letzten Aufräumarbeiten laufen. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht glücklicherweise nicht mehr.

Folgerichtig wird die Evakuierung um 17 Uhr beendet: Alle 137 Bewohner der Gebäude Oberndorferstraße 13 bis 22 sowie 13a bis 23a können dann in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die Sperrungen werden um 17 Uhr aufgehoben. Danach ist die Oberndorferstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Gleiches gilt für die Fußgänger- und Radfahrer-Unterführung zum Hauptbahnhof. Auch der Pendlerparkplatz an der Oberndorferstraße kann wieder genutzt werden.

Lesen Sie hier den ursprünglichen Artikel: Bergung der Gasflaschen dauert an

Die Bilanz des Einsatzes: Insgesamt hat der Kampfmittelräumdienst auf dem Gelände 133 alte Gasflaschen geborgen. 98 davon müssen fachgerecht beseitigt werden. Dies wird in der kommenden Woche geschehen.

Im Dienst standen in der Spitze mehr als 90 Einsatzkräfte von Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten sowie des Kampfmittelräumdiensts. Ihnen gilt der besondere Dank von Oberbürgermeister Alexander Putz: "Was die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdiensts und alle Einsatzkräfte, darunter viele Ehrenamtliche, sowie die Mitarbeiter der Verwaltung, insbesondere der Bauamtlichen Betriebe, in den vergangenen Tagen unter enormem Druck mit höchster Kompetenz geleistet haben, verdient allergrößte Anerkennung und herzlichen Dank. Die Professionalität, von der ich mir bei mehreren Einsatzbesprechungen selbst ein Bild machen konnte, hat mich sehr beeindruckt."

Dass die schwierigen und gefährlichen Arbeiten nun deutlich schneller als erwartet abgeschlossen werden konnten, sei das Verdienst aller Beteiligten. Sehr erfreulich sei natürlich, dass die 137 Anwohner nun früher als erwartet wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. "Auch den von den Evakuierungen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern möchte ich danken", sagte Putz. "Sie haben die sicherlich nicht angenehme Situation mit viel Geduld und Verständnis hingenommen - das ist vorbildlich und keine Selbstverständlichkeit."

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