München Gerd Müller wirbt für seinen "Marshallplan für Afrika"

"Eine Welt ohne Hunger ist möglich", sagt Gerd Müller (l.). (Archivfoto) Foto: dpa
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"Eine Welt ohne Hunger ist möglich", sagt Gerd Müller (l.). (Archivfoto) (Foto: dpa)

Sollten sich die Haushaltspläne des neuen US-Präsidenten Donald Trump durchsetzen, wird dies nach Einschätzung von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller für die UN-Hilfswerke Unicef und UNHCR dramatische Folgen haben.

Trump will die Zahlungen der USA für die Hilfsorganisationen um 30 Prozent kürzen. Die USA, die EU sowie Deutschland, Großbritannien, Japan und Frankreich finanzierten die humanitären Einsätze der UN zu 90 Prozent, sagte Müller. Die Töpfe seien aber schon jetzt leer. Das werde nicht nur wieder dramatische Bilder in die Wohnzimmer bringen, sondern auch Millionen in Afrika Richtung Europa in Bewegung setzen, warnte der CSU-Politiker am Montag im Münchner Presseclub.

Es wäre gut, wenn für die Besserung der Verhältnisse in den ärmsten Ländern der Welt eine ähnliche Dynamik in Gang gesetzt werden könnte wie bei den Rüstungsausgaben, die nach dem Willen der Trump-Administration in allen Nato-Mitgliedsländern auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts angehoben werden sollen, wünschte sich Müller. "Mehr Panzer bringen nicht mehr Frieden, sondern eventuell das Gegenteil."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. März 2017.

  1. Autor

    Ralf Müller
  2. Datum

    20.03.2017 18:33 Uhr
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Kommentare

Gibt es von Paul Collier schon ein aktuelles Nachfolgewerk zu "Die unterste Milliarde" ? In vielen armen Ländern gab es ja wirtschaftliche Erfolge - die aber aufgrund hoher Geburtenraten nicht zu friedlichem Wohlstand führen. Wenn Geld die Lösung wäre, würde ich für eine Wandlung unseres Solidarbeitrags zugunsten der ärmsten Länder plädieren. Mehr Geld führt aber leider oft nur dazu, dass mehr dumme Ideen aufgegriffen werden.

Bei den Rüstungsausgaben einzusparen wäre sicherlich sinnvoll, nur müßte man dies auch tun und nicht allein darüber reden: mir wäre aber nicht bekannt, daß Minister Müller gegen den Bundeshaushalt 2017 gestimmt hat, in dem die Ausgaben des Verteidigungsministeriums sogar überproprtional zum Gesamtetat ansteigen. Wenn Minister Müller tatsächlich die Rüstungsausgaben senken möchte, was ohne Zweifel begrüßenswert wäre, dann müßte er alledings auch die NATO nebst ihren diesbezüglichen Forderungen kritisch überdenken.

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