Sollten sich die Haushaltspläne des neuen US-Präsidenten Donald Trump durchsetzen, wird dies nach Einschätzung von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller für die UN-Hilfswerke Unicef und UNHCR dramatische Folgen haben.

Trump will die Zahlungen der USA für die Hilfsorganisationen um 30 Prozent kürzen. Die USA, die EU sowie Deutschland, Großbritannien, Japan und Frankreich finanzierten die humanitären Einsätze der UN zu 90 Prozent, sagte Müller. Die Töpfe seien aber schon jetzt leer. Das werde nicht nur wieder dramatische Bilder in die Wohnzimmer bringen, sondern auch Millionen in Afrika Richtung Europa in Bewegung setzen, warnte der CSU-Politiker am Montag im Münchner Presseclub.

Es wäre gut, wenn für die Besserung der Verhältnisse in den ärmsten Ländern der Welt eine ähnliche Dynamik in Gang gesetzt werden könnte wie bei den Rüstungsausgaben, die nach dem Willen der Trump-Administration in allen Nato-Mitgliedsländern auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts angehoben werden sollen, wünschte sich Müller. "Mehr Panzer bringen nicht mehr Frieden, sondern eventuell das Gegenteil."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. März 2017.