Mehr Interesse, mehr Spieler Was macht die Sportart American Football so attraktiv?

Wenn man American Football hört, denkt man zuerst einmal an eine Sportart, in der harte Tackles an der Tagesordnung sind. Oft wird es auch als Schlägersportart abgestempelt. Doch was macht den Football wirklich aus?

Für Andorfer ist das klar: "Der Sport ist sehr facettenreich und spannend. Zudem hat er einfach ein gesundes Maß an Härte und erfordert Disziplin. Das gibt dir immer wieder den nötigen Kick." Wer jedoch meint, dass Football nur durch Athletik und Kraft gewonnen wird, der wird enttäuscht: "Mindestens genauso wichtig sind taktische Finessen. Es wird also nicht nur der Körper, sondern auch das Gehirn geschult."

Für Chams Kempe ist der familiäre Umgang im Verein ein wichtiger Aspekt: "Der Verein ist eine große Familie. Es gibt keinen Eigensinn im Football, jeder denkt nur an den Erfolg des Teams. Zudem ist es ein sehr umfassender Teamsport, bei dem beinahe alles belastet wird."

Auch für Landshuts Schulz steht vor allem der Zusammenhalt im Vordergrund. "Die Spieler stecken füreinander ein. Sie verteidigen sich. Das funktioniert nur, wenn das Team zusammenhält. Außerdem gefällt mir die körperliche Belastung, die sich nicht nur auf Kraft beschränkt, sondern auch Aspekte wie Ausdauer und Härte mit sich bringt."

Ein Blick in die Zukunft

Doch wo geht diese Entwicklung noch hin? Geht es weiter steil bergauf oder ist inzwischen das Maximum erreicht? Wenn es nach den regionalen Vereinsverantwortlichen geht, gibt es da nur eine Meinung: Nach oben.

"Die Bekanntheit des Sports wird noch deutlich größer", ist sich Kempe sicher. "Ich denke allerdings nicht, dass es irgendwann dem Fußball Konkurrenz machen kann. Da ist der Sport einfach zu populär und beliebt in Deutschland", fügt er hinzu.

Auch Andorfer ist sich sicher, dass die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist: "Das Interesse wird mehr und mehr steigen. Auch werden immer mehr Unternehmen als Sponsoren übernehmen. Die Jugendarbeit wird hoffentlich immer weiter verbessert. Schon jetzt muss in Deutschland jedes Profi-Team mindestens zwei Jugendteams vorweisen. Es wird den Anschluss an den Fußball finden."

Es bleibt also abzuwarten, wie beliebt und populär die Sportart American Football noch wird. Doch eins ist sicher: Es ist eine willkommene Abwechslung zum Fußball und findet immer mehr neue Fans und Gönner.

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