Leitartikel Sündenbock Marktwirtschaft

Juso-Chef Kevin Kühnert hat eine Debatte um das Wirtschaftssystem losgetreten. Vieles an seiner Kritik stimmt - die Schlüsse, die er und andere daraus ziehen jedoch nicht. Foto: dpa

Wer die wirtschaftspolitische Diskussion in der jüngeren Vergangenheit Revue passieren lässt, der wird womöglich den Eindruck bekommen, hier braue sich etwas zusammen. Während früher die Kritik sich mehr oder weniger an bestimmten politischen Aktionen entzündete - Beispiel Steuern senken oder nicht -, setzen die Einwände nunmehr viel tiefer an, nämlich am Wirtschaftssystem als solchem.

Was da nämlich zunehmend gefordert wird, bezieht sich nicht auf das Detail, sondern geht direkt an die Wurzeln der Marktwirtschaft heutiger Prägung.

Die Belege dafür häufen sich in letzter Zeit, wobei das Stichwort oft Enteignung heißt. Da fordert beispielsweise in Berlin eine Bürgerinitiative über den Weg eines Volksentscheids die Enteignung von Wohnungsgesellschaften, wenn sie mehr als 3.000 Einheiten besitzen. Und noch immer sorgt die Aussage des Jungsozialisten Kevin Kühnert, BMW zu "kollektivieren", was nichts anderes bedeutet als die derzeitigen Eigentümer zu enteignen, für Zündstoff.

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