Lederdorn Der Bau der Ortsumgehung kann beginnen

Nun geht's endlich voran: In Lederdorn war Spatenstich für die Ortsumgehung. Foto: Hirtreiter

Endlich. Nach Jahrzehnten ist es endlich soweit. Die Lederdorner bekommen ihre Ortsumgehung. Mit dem Spatenstich am Montag nahm das Projekt offiziell Fahrt auf. Einigkeit herrschte bei den Vertretern der Politik über die Tragweite des Projekts. Von Bürgermeister Stefan Baumgartner bis zu Josef Zellmeier, Staatssekretär im Verkehrsministerium, herrschte da große Einmütigkeit.

Für den Bau der Umgehung kämpfte auch lange Zeit die Bürgerinitiative Lederdorn. Verständlich. Denn bis zu 8.500 Fahrzeuge durchqueren täglich das Nadelöhr Lederdorn auf ihrem Weg in den Hohenbogen- und Lamer Winkel. Das war in den vergangenen Jahrzehnten eine enorme Belastung für die Bevölkerung.

Die letzte Ortsdurchfahrt zwischen Chamerau und Bad Kötzting wird damit vom Verkehr befreit. Das ist bitter notwendig. Die Ortsdurchfahrt ist gekennzeichnet durch enge Kurven und einer Steigung über 11 Prozent. Ein hohes Sicherheitsrisiko bergen auch die Gehwege mit Breiten von nur 70 Zentimetern. Der Bau der 2,6 Kilometer langen und rund 9 Millionen Euro teuren Ortsumgehung ist somit auch ein Plus für die Sicherheit der Bürger.

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