Rauchentwicklung in einem Alex-Zug hat am Donnerstag gegen 13.30 Uhr zu einem Großeinsaz von Rettungskräften geführt.

Der Zug musste auf der Fahrt von München nach Prag einen außerplanmäßigen Halt am Bahnhof in Langenbach einlegen, um den Einsatzkräften einen schnellen Zugriff zu ermöglichen. Nach ersten Polizeiinformationen sollen zwei Zugbegleiter leichte Rauchvergiftungen erlitten haben. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Eine akute Lebensgefahr für Fahrgäste bestand nach Angaben eines Zugbegleiters zu keinem Zeitpunkt.

Der ALX 355 war mit einer E-Lok und zehn Waggons gegen 12:44 mit rund 200 Reisenden planmäßig im Münchner Hauptbahnhof in Richtung Landshut abgefahren. Nach dem Halt in Freising bemerkte ein Zugbegleiter im vierten Wagon leichte Rauchentwicklung und verständigte die Notfallleitstelle. Der ALX wurde im Bahnhof Langenbach, Landkreis Freising, am Gleis 1 angehalten, Fahrgäste evakuiert. Mehrere Landkreisfeuerwehren, Landes- und Bundespolizei befinden sich aktuell noch im Einsatz. Zur Ursache können noch keine Angaben gemacht werden. Für die evakuierten Fahrgäste bemüht sich die Deutsche Bahn um eine Reisealternative. Die Ursache für die Rauchentwicklung ist bis jetzt noch unklar, die Einsatzkräfte vor Ort gehen jedoch von einem technischen Defekt aus.