Schlechte Nachrichten für die Kinder der Grundschule St. Wolfgang: Das Lehrschwimmbecken der Schule wird bereits zum Schuljahresende zumindest vorläufig geschlossen.

Das teilte Baureferent Johannes Doll gestern den Mitgliedern des Bausenats im Rahmen der Frageviertelstunde mit. Ausschlaggebend für diese Entscheidung seien aktuelle Messwerte, so Doll. Diese hätten im Baureferat zu dem Ergebnis geführt, dass „wir den Weiterbetrieb des Beckens über dieses Schuljahr hinaus nicht mehr verantworten können“.

Offenbar ist damit also der seit geraumer Zeit befürchtete Fall eingetreten, dass die in die Jahre gekommene Filteranlage nicht mehr für eine ausreichende Wasserqualität im Becken sorgen kann. Genau davor hatten Experten immer wieder gewarnt. Bei den Elternvertretern ist der Frust dementsprechend groß. Beispielsweise bei Markus Löken, der den Verein der Freunde und Förderer der Grundschule St. Wolfgang leitet. „Ich bin schockiert“, sagte er gestern auf LZ-Nachfrage. „Wir haben in den vergangenen Jahren wiederholt auf die Probleme mit der Wasserqualität hingewiesen und angemahnt, dass in die Filteranlage investiert werden muss.“ Die Stadt habe versprochen, das dafür nötige Geld zur Verfügung zu stellen. Passiert sei jedoch nichts – und im Vorjahr seien dann unter Verweis auf die hohen Kosten einer Sanierung des Bads auch die früheren Zusagen kassiert worden, so Löken. Sein bitteres Fazit: „Jetzt steht man vor den Scherben dieser Politik.“

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag, 2. Juli 2016, in der Landshuter Zeitung.