Landshut Trotz Blaulicht hat's gescheppert

Schwerer Unfall am Freitagabend in der Podewilsstraße in Landshut. Ein Polizeiwagen kollidierte dabei mit einem Auto. Die Bilanz: fünf Verletzte und rund 30.000 Euro Sachschaden. Foto: km

Kurioser Unfall am späten Freitagabend in Landshut. Dort war ein Polizeifahrzeug während einer Einsatzfahrt mit einem Auto kollidiert. Fünf Menschen wurden dabei teils schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 21.20 Uhr im Kreuzungsbereich der Podewilsstraße zur Inneren Regensburger Straße. Vier Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt, eine weitere schwer. Alle fünf Verletzten wurden zur ärztlichen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Zum Unfallhergang ist derzeit laut Polizeimeldung so viel bekannt: Ein 23-jähriger Polizeibeamter und sein 32-jähriger Beifahrer waren mit einem Dienstfahrzeug auf der Podewilsstrasse stadtauswärts mit eingeschalteten Einsatzsignalen unterwegs. An der Kreuzung Innere-Regensburger-Straße beziehungsweise an der Einmündung zum Parkplatz eines Einkaufsmarktes zeigte die Ampelanlage für das Einsatzfahrzeug wohl Rotlicht.

Eine 59-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis befand sich zunächst im Parkplatzbereich und wollte bei grün nach links in die Podewilsstrasse abbiegen. Auf dem Beifahrersitz saß ein 23-Jähriger aus Landshut. Die Dame fuhr in den Kreuzungsbereich ein und blieb kurz stehen. Offensichtlich erkannte sie das Polizeifahrzeug erst zu diesem Zeitpunkt. Dessen Fahrer konnte nicht mehr ausweichen, es kam zum Zusammenstoß.

Das Auto der 59-Jährigen wurde dabei gegen ein weiteres Fahrzeug geschleudert. Der Fahrer, ein 44-jähriger Landshuter, hatte sich in der Podewilsstrasse zum Linksabbiegen in Richtung Parkplatz eingeordnet und musste bei Rotlicht warten. Durch den Zusammenstoß wurde die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, sie musste von der Feuerwehr mit einem Rettungsspreizer geborgen werden. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 30.000 Euro.

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