Landshut Stadt akzeptiert Urteil zur Dultvergabe

Seit Jahren gibt es Aufregung um die Vergabe des großen Festzeltes auf der Bartlmädult. Es sieht ganz danach aus, als sollte in dieser Angelegenheit noch lange keine Ruhe einkehren. Foto: LZ-Archiv

Die Stadt Landshut wird gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg zur Dultvergabe nicht in Berufung gehen.

Diese Entscheidung traf der - zu diesem Zeitpunkt bereits arg ausgedünnte - Stadtrat im nicht öffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung mit 15:11 Stimmen. Ruhe dürfte in dieser Angelegenheit dennoch nicht so bald einziehen. Denn zum einen hat Festwirt Franz Widmann junior, in seiner Funktion als Beigeladener, bereits erklärt, Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen. Und auch bei der Vergabe des zweiten, kleineren Festzelts, könnten bald die Gerichte bemüht werden. Dem Vernehmen nach überlegt der unterlegene Bewerber, Patrick Schmidt vom "Zollhaus", ebenfalls vor Gericht seine Ansprüche geltend zu machen.

Unabhängig davon wird in Kürze der Dultsenat ein weiteres Mal zusammenkommen, um die eigentlich schon überfällige Entscheidung über die Vergabe des großen Festzelts für die Bartlmädult im August zu treffen. Bekanntlich war diese Entscheidung verschoben worden, um die Urteilsbegründung aus Regensburg abzuwarten ( die LZ berichtete ). Dultsenats-Vorsitzender Erwin Schneck (Freie Wähler) gibt sich dennoch unbeeindruckt: "Ich bin weiterhin der Ansicht, dass wir uns nichts vorzuwerfen haben, da wir im vergangenen Jahr die Entscheidung zugunsten von Franz Widmann junior und gegen Peter Vorholzer nach bestem Wissen und Gewissen getroffen haben." Deshalb werde das Urteil jetzt auch so gut wie keine Auswirkungen auf den neuerlichen Vergabeprozess haben: "Wir können ja nicht jetzt plötzlich die Spielregeln beziehungsweise die Kriterien ändern, denn die Bewerbungsfrist ist ja längst abgelaufen." Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) ist offenbar nicht ganz dieser Ansicht: "Die Bewertung bei der Vergabe wird schon unter Berücksichtigung der Argumente des Gerichts erfolgen. Alles andere wäre ja auch unlogisch."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. Februar 2018.

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