Die schlechte Nachricht: Die Sozialleistungen des Landkreises Landshut haben sich im vergangenen Jahrzehnt von 13,2 Millionen Euro (2008) auf 26,1 Millionen Euro (2018) nahezu verdoppelt und bilden damit auch heuer den größten Haushaltsposten im Verwaltungsetat mit einem Gesamtvolumen von 178,9 Millionen Euro.

Die gute Nachricht: Der Anstieg der im Einzelplan 4 erfassten Nettoausgaben für die soziale Sicherung hat sich 2018 gegenüber den Vorjahren, als zweistellige Zuwachsraten an der Tagesordnung waren, mit "nur" 3,8 Prozent etwas verlangsamt. Ob dies schon als Trendwende zu werten oder aber nur als "Verschnaufpause" zu sehen ist, bleibt vorerst abzuwarten. Denn die Entwicklung der Sozialausgaben hängt nicht zuletzt davon ab, was die "große Politik" im Allgemeinen beschließt - und wie im Speziellen die anstehenden Verhandlungen über die Fortsetzung der Großen Koalition von Union und SPD ausgehen werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 23. Januar 2018.