Landshut/Regensburg Immer weniger Jugendliche in Vereinen

Bei den Jugendfeuerwehren in Bayern gibt es immer weniger Nachwuchs. Foto: Ulli Scharrer

Ob Blaskapellen, Sport oder freiwillige Feuerwehren - überall fehlt es Vereinen an Nachwuchs. Die Jugendfeuerwehren in Bayern etwa haben nach Angaben des Landesfeuerwehr-Verbands (LFV) in den vergangenen zehn Jahren mehr als 3.000 Mitglieder verloren, 2017 sind es noch knapp 49.000. Woran liegt das? Und was wird dagegen unternommen?

Fredi Weiß, Vorsitzender des Feuerwehrverbands Oberpfalz, führt den Mitgliederschwund vor allem auf die "zeitliche und psychische Belastung" unserer Zeit zurück. Etwa durch längere Schulzeiten. Als besonders kritisch empfindet er "den Mangel an Einsatzkräften tagsüber auf dem Land und im Bereich der Alarmsicherheit". Das geht sogar so weit, dass sich einige Dorffeuerwehren bereits aufgelöst haben. "Die freiwilligen Feuerwehren haben leider im ländlichen Raum immer mehr Nachwuchssorgen", so eine Sprecherin des LFV.

Noch sieht Weiß keine Gefahr für die Gewährleistung von Einsätzen. "Aber es könnte eine werden, wenn sich der Trend hält", so Weiß. Viele Vereine sprechen von einem ständigen Auf und Ab.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. August 2017.

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