Landshut Protest gegen Massentierhaltung nach Vorbild der "Speakers' Corner"

Max Reisinger (Zweiter von rechts= brachte die Idee der "Speakers' Corner" aus seinem London-Urlaub mit. Foto: ts
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Max Reisinger (Zweiter von rechts= brachte die Idee der "Speakers' Corner" aus seinem London-Urlaub mit. (Foto: ts)

Max Reisinger möchte Londoner Redner-Kultur nach Landshut bringen. Daher stellte er am Donnerstag auf ein kleines Podest neben der Altstadt-Sparkasse in Landshut, um gegen Massentierhaltung zu protestieren.

Seit 1872 ist der Londoner Hyde Park für seinen "Speakers' Corner" (zu deutsch: Redner-Ecke) berühmt. Ein Ort, an dem per Parlamentsbeschluss jeder eine öffentliche Rede halten kann. Schon Lenin, Karl Marx und George Orwell haben dort ihre Parolen verbreitet. Der 71-jährige Max Reisinger aus Oberglaim möchte diese Tradition nun auch in Landshut einführen. Deshalb stellte er sich am Donnerstag auf ein kleines Podest vor dem Brunnen neben der Altstadt-Sparkasse, um sich gegen Massentierhaltung auszusprechen.

"Ich möchte, dass dieser Platz hier zu einem Empörungsplatz wird", fing Reisinger seine Rede an. Man stehe kurz vor einer Bundestagswahl. Es sei daher besonders wichtig, dass Bürger sich zu Wort melden. "Die industrielle Massentierhaltung hat schlimme Folgen für unsere Umwelt", gab Reisinger in seinen Ausführungen zu bedenken. Die Politik reagiere jedoch nicht und stehe auf der Seite der Wirtschaftslobby, findet er.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 11. August 2017.

  1. Autor

    Thomas Simon
  2. Datum

    10.08.2017 18:57 Uhr
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