Landkreis Landshut

Nein zu Studiengebühren


Während der gesamten Eintragungsfrist wird ein Infostand vor dem Landshuter Rathaus stehen.

Während der gesamten Eintragungsfrist wird ein Infostand vor dem Landshuter Rathaus stehen.

Von vm

Nein zu Studiengebühren - unter diesem Motto läuft von 17. bis 30. Januar das Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern. Initiatoren sind die Freien Wähler (FW) mit MdL Jutta Widmann an ihrer Spitze. Bei der Auftaktveranstaltung der FW vor dem Rathaus gingen einige Stadträte mit gutem Beispiel voran und trugen sich als erste in die Liste ein. "Ich hoffe, dass möglichst viele Landshuter dieses Volksbegehren unterstützen", sagt Widmann. Denn es gehe nicht an, dass der Geldbeutel darüber entscheide, ob jemand studiert oder nicht.

Initiiert wurde das Volksbegehren gegen die Studiengebühren in Bayern von den Freien Wählern. Bündnispartner sind unter anderen auch SPD, Grüne, ÖDP, Piraten, die Gewerkschaften und der BLLV. Bayernweit müssen sich in der Zeit bis zum 30. Januar zehn Prozent der Wahlberechtigten - das sind rund 940 000 Menschen - in die Unterschriftenlisten eintragen, damit das Volksbegehren erfolgreich ist. In Landshut können sich Unterstützer in den beiden Rathäusern in der Altstadt und an der Luitpoldstraße eintragen. Benötigt wird dazu der Personalausweis. Während der gesamten Eintragungsfrist werden die Bündnispartner abwechselnd einen Infostand vor dem Landshuter Rathaus besetzen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.volksbegehren-studiengebuehren.de.