Ist es ein kunstreicher Aphorismus? Oder heißt das, was immer häufiger in chinesischen Schriftzeichen in die Haut gestochen zu sehen ist, einfach nur "Hähnchen süß-sauer"? Die Beliebtheit von Tätowierungen ist in den vergangenen Jahren ins Unermessliche gestiegen. Dabei scheint die Auswahl der Motive aber häufig etwas willkürlich getroffen zu werden.

Definitiv inakzeptabel war das Tattoo, das Mihail C. am 27. Mai in der Schwimmschule zur Schau stellte. Die Doppelsiegrune, das Abzeichen der Waffen-SS, prangte deutlich sichtbar auf der Brust des 47-Jährigen, der lediglich eine Badehose trug. Wenig später ereilte C. ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft über 2.000 Euro wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. C. legte Einspruch ein: "Es war ihm als rumänischem Staatsbürger nicht bewusst, welche Bedeutung diese Symbole in Deutschland haben", sagte sein Verteidiger Christian Dittrich am Mittwoch vor dem Amtsgericht.

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