Der Typ an der Bar starrt beharrlich auf eine junge Frau. Sie fühlt sich unbehaglich dabei. Am liebsten würde sie gehen, aber sie fürchtet, dass er sie dann nach draußen verfolgen würde. Sie wendet sich schließlich an eine Bedienung: "Ist Luisa auch hier?" Die Kellnerin versteht sofort. "Ja, die hab ich grad gesehen", sagt sie und fordert die junge Frau auf, mit ihr zu kommen.

So oder ähnlich könnten sich die Fälle abspielen, in denen es gut wäre, "Luisa" zu kennen. Denn "Luisa ist hier" ist eine Kampagne, die ursprünglich vom Frauennotruf im westfälischen Münster initiiert wurde und derzeit in einigen Landshuter Lokalen gestartet wird. Am Dienstag stellte die Landshuter Interventionsstelle für Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt (LIS) das Konzept in den Räumen der Caritas Vertretern der Presse, Oberbürgermeister Alexander Putz, Caritas-Geschäftsführer Ludwig Stangl, Sonja Axthaler vom Zonta-Club, der Leiterin des AWO-Frauenhauses Angelika Hirsch und AWO-Geschäftsführerin Stefanie Martin vor.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. Februar 2018.