Landshut Grundschule St. Wolfgang: Zukunft des Lehrschwimmbeckens weiter offen

Der Pausenhof der Grundschule St. Wolfgang soll um den Grünstreifen zur Straße hin erweitert werden – als Ausgleich dafür, dass im kommenden Jahr im Pausenhof sechs Container-Klassenzimmer aufgestellt werden sollen. Foto: sig

Die akute Raumnot an der Grundschule St. Wolfgang und die Zukunft des Lehrschwimmbeckens haben die Bürgerversammlung für die Stadtteile Wolfgang, Bayerwaldsiedlung und Industriegebiet dominiert, die die letzte in der Amtszeit von Oberbürgermeister Hans Rampf war. Dabei machte die Verwaltung deutlich, dass für die Schule im kommenden Jahr Haushaltsmittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro beantragt sind, unter anderem um eine Container-Anlage mit sechs Klassenzimmern aufzustellen.

Keine neuen Informationen gab es zur Zukunft des Lehrschwimmbeckens: Wie der Oberbürgermeister sagte, beschäftigt sich das Plenum am 25. November oder am 9. Dezember in zweiter Lesung mit der Frage, ob das Wolfgangsbad saniert oder dauerhaft geschlossen wird. „Dann werden wir eine finale Entscheidung treffen“, kündigte Rampf an.

St. Wolfgang ist die größte Grundschule in der Stadt. 454 Schüler in 21 Klassen besuchen sie in diesem Schuljahr – dabei hat das Schulgebäude eigentlich nur 19 Klassenzimmer. Allenthalben wird deshalb zusammengerückt und improvisiert: So wurden beispielsweise ein ehemaliger Gruppen- und ein Werkraum zu Klassenzimmern umfunktioniert. Eine Mutter kommentierte die Platzsituation ironisch so: „Eigentlich müssten wir froh sein, dass das Bad geschlossen werden musste, so kann der Vorraum für den evangelischen Religionsunterricht genutzt werden.“ Zudem wurde die Schulhaus-Vernetzung vorgezogen und die Schule mit Laptops ausgestattet, damit der Computerunterricht in den Klassenzimmern stattfinden kann, sobald Wlan zur Verfügung steht; dadurch wird der Computerraum frei und kann als Werkraum genutzt werden.

In manchen Eingaben schwang Unmut darüber mit, dass die steigenden Schülerzahlen lange bekannt waren, aber spät reagiert wurde. „Das Problem ist seit Jahren bekannt, trotzdem wird nichts unternommen“, schrieb eine Mutter. So wurde laut Elternbeirat angekündigt, dass in den großen Ferien der Pausenhof erweitert wird – als Ausgleich dafür, dass durch die steigenden Schülerzahlen der Platz und die Bewegungsmöglichkeiten für die Kinder immer weniger würden. Allerdings sei bisher nichts geschehen. Wie Baudirektor Johannes Doll sagte, sind für die Wolfgangsschule im kommenden Jahr 1,1 Millionen Euro Haushaltsmittel für bauliche Maßnahmen beantragt. Zuerst soll die Pausenhof-Erweiterung angegangen werden. Vorgesehen ist, dass noch in der vogelbrutfreien Zeit (bis Ende Februar) die Büsche zwischen Zaun und Straße zurückgeschnitten beziehungsweise entfernt werden. In den Osterferien soll dann der Zaun zurückversetzt und damit der Pausenhof vergrößert werden. Dann sollen auch die Fundamente für die Container erstellt werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie am Dienstag, 14. November, in der Landshuter Zeitung.

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