Landshut Gegner demonstrieren lautstark bei Kundgebung der AfD

Mehrere Hundert Gegendemonstranten versammeln sich vor der Martinskirche.  Foto: rüd
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Mehrere Hundert Gegendemonstranten versammeln sich vor der Martinskirche. (Foto: rüd)

An der Gegendemo zur AfD-Kundgebung vor der Martinskirche am Samstag in Landshut nehmen einige hundert Personen teil.

Einige hundert Demonstranten machen an diesem Samstag (17. Juni) deutlich, dass sie nichts von der Partei Alternative für Deutschland (AfD) halten. Während die AfD-Redner vor der Martinskirche ihre Bundestagskandidaten vorstellen wollen und über die Politik im Allgemeinen reden, ertönt gleichzeitig ein lautstarkes Pfeifkonzert. Als AfD-Kreisverbandschef Wolfram Schubert den Demonstranten zuruft, dass es genau sie seien, "die diesen Staat zum Unrechtsstaat machen", werden die Gegendemonstranten lauter. Erst recht, als er von "Staatsstreich" spricht, der in Deutschland stattfinde.

Die Kundgebung der AfD in Landshut endete vorzeitig gegen 13.40 Uhr. Laut Polizei waren in der Hochphase am Vormittag bis zu 300 Gegendemonstranten da. Kundgebung wie Gegendemonstration seien bis auf eine kleine Rangelei friedlich verlaufen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe der Landshuter Zeitung.

  1. Autor

    Siegfried Rüdenauer
  2. Datum

    17.06.2017 12:05 Uhr
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Kommentare

Der gefährliche Teil der vorgetragenen Forderungen sind immer die Konsequenzen für die gesamte Bevölkerung. Noch heikler wird es bei langfristig wirksamen Anpassungen, die kaum rückgängig gemacht werden können. So gesehen sind Forderungen von Hebammen nach bezahlbarem Versicherungsschutz absolut unproblematisch. Eine Umformung unserer Gesellschaft in ein kapitalismusfernes neubabylonisches Krisengebiet erscheint dagegen dermaßen geisteskrank, dass man schon bei kleinen Schritten in diese Richtung äußerst vorsichtig sein sollte. Etwas zu zerstören und Unordnung zu schaffen ist leider viel einfacher als geordnete Strukturen aufzubauen - wahrscheinlich muss man aber erstmal gearbeitet haben, um dieses Entropieprinzip zu verstehen.

Wo ist hier der Bezug zum Artikel?

@Martin: In der Bilderstrecke. "Für Menschenrechte/Solidarität muss praktisch werden/Kapitalismus abschaffen" . Alles romantisch, aber mit schweren Nebenwirkungen.

300 Gegendemonstranten??? Wo waren die den bitte? Es waren rechts ein paar besoffene Kinder dort mit Antifa Flaggen die ausser Pfeifen und "Nazis raus" brüllen nix anderes konnten , und hinten 2 Reihen respektlose und sehr laute Menschen aber man hat die Politiker trotzdem gut hören können.
Ich wollte mir das ganze einfach mal anschauen und vielleicht mit dem einen oder anderen einen Gespräch führen....aber mit solchen Menschen möchte ich mich nicht unterhalten weil da sicherlich kein guter Gespräch entstehen würde sondern nur ein Niveauloses gebrülle und aus dem Alter bin ich nun wirklich raus...
Mein Fazit : Die AFD ist eine interessante Partei und Wert es weiterhin zu beobachten und die kaputten bunten besoffenen Brüllaffen waren einfach nur peinlich , sehr schade weil das hat mit Politik überhaupt nichts mehr zu tun...

Sie beschreiben Ihren Eindruck von den Gegendemonstranten. Von der AfD Kundgebung selbst schreiben Sie nichts. Woher kommt dann Ihr Fazit, dass die AfD eine interessante Partei sei?

@Kreitmair - Ah, ich verstehe, Sie befürworten die Gewalt gegen andersdenke also? Keine Distanzierung? Es gibt halt gute und schlechte Gewalt genauso wie Intoleranz. Aber Sie haben recht: "Deutschland verrecke." - hinter diesem Plakat lief doch die Vizepräsidentin des Bundestages.

Von welcher Gewalt sprichst du?

Wenn ich mir die Bilder anschauen, z.B. Bild 2 mit Bierflasche und Sonnenbrille, dann frag ich mich auf welcher Seite die sog. Nazis sind, in der Absperrung oder ausserhalb?
Das hatten wir doch schon mal in Deutschland, dass das Recht auf Versammlungsfreiheit und Meinungsäußerung gestört bzw. unterbunden wird. Und das sich niemand in die Veranstaltung zu gehen traut.
Bitte Frau und Herrn "Gegendemonstranten" halten Sie sich doch mal einen Spiegel vor und sagen Sie, Sie sind zu 100% für freie Meinungsäusserung.
Das was Sie machen ist das falsche Mittel. Und viele Leute machen extra wegen Ihnen und Ihren Aktionen gegen die freie Meinungsäußerung, das Kreuz bei der AfD oder sonstigen.


@ Dobmeier: Die Bilder zeigen vielleicht auch was anderes? Ich sehe ach so „tolerante“ Personen, die andere Meinungen nicht gelten lassen und ein legitimes Grundrecht niederbrüllen. Verstehen Sie das auch unter Demokratie, stört Sie das nicht? Die 50 Hanseln: Vielleicht haben viele hundert Hanseln einfach Angst vor den Schlägertrupps der Antifa? Das man verprügelt wird, das Auto entglast oder das Haus mit Farbbeuteln umdekoriert wird (Bei der Antifa-Seite linksunten.indymedia können Sie tägliche Erfolgsmeldungen lesen. Auch von Brandanschlägen und Mordversuchen.)? Die viele 100 Hanseln: Dafür geben Gewerkschaften also die Beiträge der Mitglieder aus. Wußte garnicht das es Aufgabe der Gewerkschaften ist, als Arbeitnehmervertreter, sich in Wahlen einzumischen? Vielleicht sollten die sich mal um ihre Kernaufgabe kümmern, z.B. Lkw-Fahrer aus PL,RO,BG in Deutschland ohne Mindestlohn? Bild 4: Kapitalismus abschaffen – Jawoll, ich bin dafür das jeder der Gegendemonstranten mit gutem Beispiel voran geht und alles was er nicht braucht an bedürftige verschenkt, zur Not per Enteignung. Gab es schon, nannte sich DDR, hat auf dem Papier super funktioniert…

Tja, das Demonstrationsrecht gilt halt nicht nur für deine Seite. Und wenn deine Seite aus lauter Weicheiern besteht, die nur im Internet ein großes Mundwerk haben, aber bei solchen Veranstaltungen den Schwanz einziehen, was ist diese Seite dann wert? Ich glaube allerdings nicht, dass es Weicheier sind sondern es gab schlichtweg keine Interessenten ausser den 50 Zuhörern. Und das ist offensichtlich alles, was von "pegida" übriggeblieben ist, zumindes in Landshut.

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