Landshut Bergung der Gasflaschen geht weiter

Etwa 60 Anwohner mussten am Freitagmorgen in der Oberndorferstraße in Landshut evakuiert werden. Am Vortag wurden dort bei Bauarbeiten 30 Gasflaschen gefunden, die nun vom Kampfmittelräumdienst fachgerecht beseitigt werden müssen. Foto: Christine Vincon

Die Bergungsarbeiten in der Oberndorferstraße in Landshut dauern weiter an. Dort waren am Donnerstag mehrere alte Gasflaschen gefunden worden, die nun vom Kampfmittelräumdienst fachgerecht beseitigt werden müssen. 

Update (17 Uhr):
Die Bergung konnte früher als erwartet abgeschlossen werden. Die Evakuierung wurde um 17 Uhr aufgehoben. Mehr dazu lesen Sie hier: Entwarnung in Landshut: Evakuierung aufgehoben

Dafür mussten am Freitag etwa 140 Anwohner evakuiert werden. Etwa 60 Personen wurden in der vorübergehenden Notunterkunft in der Alten Weberei untergebracht, die restlichen Betroffenen konnten bei Verwandten oder Bekannten unterkommen. Aufgrund der Menge der Gasflaschen geht die Stadt Landshut davon aus, dass die Bergung bis Montag andauern wird. Bisher seien die Arbeiten voll im Zeitplan, wie Johannes Viertlböck, Pressesprecher der Stadt Landshut, am Samstagmorgen mitteilte: "In der Nacht wurden bei der Bergung der Gasflaschen am Fundort sehr gute Fortschritte erzielt". Die Gasflaschen wurden dabei zunächst in sandgefüllten Containern gesichert und dann für den Transport fertig gemacht. Der erste Transport konnte gegen 1 Uhr starten und wurde problemlos abgewickelt. Weil bei den Transporten laut Einschätzung der Experten keine Gefahr besteht, können sie auch tagsüber fortgesetzt werden. So machte sich um 11 Uhr ein weiterer Transport auf den Weg, im Laufe des Nachmittags soll ein dritter folgen.

Lesen Sie hier: Bergung der Gasflaschen hat begonnen

Gleichzeitig gehen auch die Bergungsarbeiten auf dem Gelände an der Oberndorferstraße weiter. Die Grabungen sind hier mittlerweile fast abgeschlossen. Dabei wurden inzwischen auch die Gasflaschen ausgegraben, die unter Baumwurzeln verwachsen waren. Es wurden auch noch weitere Gasflaschen gefunden - erheblich mehr als erwartet. Insgesamt werden laut Johannes Viertlböck wohl an die 100 Gasflaschen abtransportiert und fachgerecht beseitigt werden müssen. Trotzdem liegen die Arbeiten derzeit "deutlich vor dem Zeitplan". Die angeordneten Sperrungen und Evakuierungen werden bis zum Abschluss der Arbeiten aufrechterhalten werden.

Wann genau die evakuierten Bürgerinnen und Bürger in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist noch unklar. Viertlböck rechnet aber damit, dass hier im Laufe des Samstags konkrete Informationen vorliegen werden.

Wir berichten weiter, sobald neue Informationen vorliegen.

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