Landkreis Regensburg Ausbau der A3: Wider den ganz normalen Wahnsinn

Die Autobahn A3 bei Barbing. Foto: Nopper

Künftig wollen die Kreisräte mit Vertretern der Stadt Regensburg sprechen - statt wie bisher über sie.

Bei der Sitzung des Kreistages am Montag wurde nach langer Diskussion über das weitere Vorgehen in Sachen Verkehrsproblematik rund um Regensburg und im Landkreis vereinbart, dass Anfang kommenden Jahres die Planungsreferentin der Stadt Regensburg, Christine Schimpfermann und der Chef der Autobahndirektion Süd, Christian Unzner, zu einer Sondersitzung des Kreistages eingeladen werden sollen. Zusammen wolle man dann besprechen, wie man das Megathema Verkehr in der Region einer für alle erträglichen Lösung zuführen kann. Dieser Vereinbarung vorausgegangen war der Vorwurf der Kreisräte, die Stadt blockiere durch eigenmächtiges Handeln ursprünglich gemeinsam vereinbarte verkehrstechnische Maßnahmen.

Bereits am Montag vor einer Woche hatten die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses beschlossen, bei der Sitzung des Kreistages eine Art Resolution zu verabschieden, in der die Stadt aufgefordert werden sollte, ihre einsame Entscheidung zurückzunehmen, einen Bypass zur B 8 zwischen Osthafen und Barbing entgegen der ursprünglichen Zusage nun doch nicht zu bauen. Dieser Ausbau war von Professor Harald Kurzak in einem gemeinsam von Stadt, Landkreis und Straßenbauamt beauftragten Gutachten empfohlen worden, um den Flaschenhals B 8 zu entlasten. Die entsprechende Resolution an die Stadt wurde einstimmig beschlossen, wenn auch ihr Wortlaut etwas abgemildert wurde, weil zwischenzeitlich Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer in einem Schreiben an die Landrätin die Position der Stadt erläutert hatte.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. Dezember 2017.

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