Landauer Krankenhaus Wieder Wirbel um Geburtenstation

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Circa 1.400 Menschen kamen zur Lichterkette vor dem Landauer Krankenhaus. Foto: Mathias Adam (Quelle: Unbekannt)

Gerüchte schwebten schon seit längerem im Raum, nun treten immer mehr Details an die Öffentlichkeit. Womöglich droht dem Leitenden Arzt Dr. Veit Anders eine Strafanzeige.

Es geht um einen Brief einer Hebamme, in dem unter anderem Komplikationen im Zusammenhang mit einer Zwillingsgeburt im Herbst letzten Jahres dokumentiert worden sein sollen. Dieser lag Landrat Heinrich Trapp vor, der Kreisausschuss wurde unverzüglich informiert. Dieser solle nichtöffentlich dem Landrat empfohlen haben, Strafanzeige zu stellen. Den Landkreis-Chef hat diese Angelegenheit schon zum Jahreswechsel sehr belastet und in Gewissenskonflikte gebracht.

Zum einen müsse der Dienstherr keine Anzeige erstellen, zum anderen aber sei dies womöglich ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Zum Gewissenskonflikt, so die Informationen aus gut unterrichteten Kreisen, kommt wohl hinzu, dass Trapp befürchte, dass es gegen ihn politisch verwendet würde, wenn durch sein Handeln die Landauer Abteilung zu einem schlechten Ruf kommt.


Bekanntlich gab es schon im Dezember erheblichen Wirbel, drohte doch die Schließung der Geburtenstation mangels Hebammen. Nach der vorübergehenden Rettung wurde die Abteilung durch die Kündigung von Dr. Veit Anders und einer weiteren Ärztin erneut zum Wackelkandidaten. Anders wechselt nach Vilsbiburg.


Im Hintergrund kämpfen verschiedene Landauer Bürger vehement um die Aufrechterhaltung des Dienstplanes der Hebammen und hoffen auch, geeignete Ärzte an das Landauer Klinikum zu bringen. Unter anderem wurde im Dezember eine Lichterkette rund um das Krankenhaus organisiert, mit der die Menschen ihre Solidariät mit der Geburtenstation, den Beschäftigten und dem Krankenhaus dokumentiert hatten.

  1. Autor

    cis
  2. Datum

    23.01.2013 07:06 Uhr
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