Landau Das Zittern hat vorerst ein Ende

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Am Klinikum Landau können weiterhin Kinder zur Welt gebracht werden. Foto: Hofner (Quelle: Unbekannt)

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle ist es für alle, deren Herz an der Geburtenstation Landau hängt, ob Mitarbeiter, Bürger oder Politik. Nach dem drohenden Aus mangels Hebammen gab es gleich das nächste Zittern, weil zwei Ärzte kündigten. Doch vorübergehend kann das Donau-Isar-Klinikum Entwarnung geben.

"Ungeachtet der Kündigung von Dr. Veit Anders und Dr. Natalya Klassen läuft die gynäkologische und geburtshilfliche Betreuung der Patientinnen in Landau weiter wie gewohnt", stellt Dr. Inge Wolff als Geschäftsführerin des MVZ und Vorstand des Donau-Isar-Klinikums fest. Termine können weiterhin unter Telefon 09951/752228 vereinbart werden.

Zur arbeitsrechtlichen Situation fügt sie an: "Als angestellte Ärzte am MVZ Landau müssen beide ihren Arbeitsvertrag erfüllen und den Betrieb bis zum 31. März aufrechterhalten. Bis dahin suchen wir mit Hochdruck neue Ärzte für das MVZ und Belegärzte am Donau-Isar-Klinikum Landau. Wir bedauern die Kündigungen sehr, aber die Chance für einen Neuanfang werden wir nach Kräften nutzen."

Dr. Wolff hätte sich gewünscht, dass Dr. Anders seine Beweggründe vor der Kündigung kommuniziert und diskutiert hätte, teilte sie am Freitag in einer Pressemitteilung der Landauer Zeitung mit. Dr. Anders habe sich in der Öffentlichkeit dahingehend geäußert, dass man den Beteiligten Zeit geben solle. Das habe sich leider als Lippenbekenntnis erwiesen.

Von einer fehlenden Perspektive könne keineswegs gesprochen werden, da die Belegabteilung Teil des Fusionsvertrags ist. An den bestehenden Strukturen habe sich seither nichts geändert. Die Belegabteilung werde entsprechend zumindest bis 2018 weitergeführt - solange und soweit sich ein Belegarzt findet, der diese führt und die erforderliche Hebammenversorgung sichergestellt ist. "Und daran arbeiten wir", sagte Vorstand Dr. Wolff. Die Umwandlung in eine Hauptabteilung sei zwar ein vielfacher Wunsch, aber angesichts der Entwicklung des Krankenhauswesens sei dies keine realistische Option, so Dr. Inge Wolff.

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    04.01.2013 16:34 Uhr
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