Er ist beschimpft, bespuckt und angegriffen, sowohl von der Kundschaft als auch von der Belegschaft mitunter enttäuscht worden - und jetzt reicht's Bernhard Pitscheneder.

Er überträgt seine Fahrzeuge und Fahrer an Frey Reisen, sein Taxiunternehmen gibt es ab dem 1. Dezember nicht mehr. Der 50-Jährige wird sich beruflich neu orientieren, seine Beweggründe sind vielfältig. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge legt Pitscheneder den Taxiservice nieder. Abgesehen vom Dauerstress, dem er sich ausgesetzt fühlt, sind es auch gesundheitliche Beschwerden, die ihn zu seiner Entscheidung bewogen haben. "Das Büro kontrollieren, die Autos reparieren, selber fahren - das wird mir zu viel", sagt Bernhard Pitscheneder. "Ich kann nicht mehr, nehme mir alles zu sehr zu Herzen." Und das Herz gilt es zu schonen: Familiär ist der 50-Jährige erheblich vorbelastet. Stressbedingt ist er zudem Diabetiker. Einzig an den wenigen Urlaubstagen, die er sich im Jahr gönnt, stimmen die Zuckerwerte. Ein operativer Eingriff an der Hüfte steht bevor.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. Oktober 2017.