Landau an der Isar Gegen Lebenshilfe-Standortwahl: Anlieger bringen Einwände vor

Ludwig Fröschl, Hans-Jürgen Wilke, Christine Wilke-Breitsameter und Alois Niedermeier haben an dem 15-seitigen Schreiben gegen den neuen Lebenshilfe-Schulstandort (im Hintergrund) mitgewirkt. Auch im Sinne der Lebenshilfeschüler eigne sich die Fläche demnach in vielerlei Hinsicht nicht für den Neubau. Foto: Stefan Wimberger

Sie fühlen sich benachteiligt, umgangen, kritisieren die "schlechte Informationspolitik" der Stadt - die Anwohner der Härtlstraße in Landau protestieren schriftlich gegen den geplanten Standort für die neue Lebenshilfeschule.

Diese soll in der Verlängerung der Wohnsiedlung entstehen. Die Anlieger fürchten zahlreiche negative Folgen. Und beklagen die "vielfach geschönte Bewertung vieler entscheidender Einzelumstände" in den Planungen. Mit einem 15-seitigen Memorandum samt Unterschriftenliste versuchen die Anwohner, die Beteiligten umzustimmen.

"Die Lebenshilfe als solche verdient allseitige Förderung und positive Beurteilung", findet Alois Niedermeier, der in unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Grundstück wohnt. Doch den Standort halten die Anwohner für nicht geeignet. Nicht zuletzt weil das Gebiet im Bezug auf Lärm und Straßenverkehr bereits stark belastet sei durch die Bahnlinie, die Bundesstraße, das Freibad, den Sportplatz und die Landshuter Werkstätten. Die Anlieger echauffieren sich darüber, dass die Stadt dieses Großprojekt auf den Weg bringt, ohne davor die wichtigen Einzelumstände des Standorts zu klären.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 11. Oktober 2017.

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