Unmittelbar nach Heilige Drei Könige soll es ernst werden. Dann wollen sich CDU, CSU und SPD zusammensetzen und sondieren. Wie könnte es miteinander in der Bundesregierung weitergehen? Doch schon jetzt sind die Gespräche schwer belastet. Derzeitiger Hauptstreitpunkt ist der Familiennachzug. Die Zeichen auf Einigung stehen derzeit eher schlecht. Dabei wären die Parteien gut beraten, sich jetzt nicht in Schaukämpfe zu verstricken, sondern ihre eigentliche Arbeit zu machen: regieren und Probleme lösen - und keine schaffen, die man ohne sie nicht hätte.

Die Krux bei der Sache: Das Thema Familiennachzug ist inzwischen derart symbolisch aufgeladen, dass eine nüchterne Verhandlung darüber nahezu unmöglich scheint. Es geht im Streit darum, ob Flüchtlinge, die nur den schwachen subsidiären Schutz genießen, Familienangehörige nach Deutschland nachholen dürfen. Diesen Nachzug haben Union und SPD gemeinsam ausgesetzt, doch diese Regelung läuft im März aus, soweit man sich nicht noch irgendwie einigt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 29. Dezember 2017.