Einen CSU-Vorsitzenden als Superminister gab es schon einmal - besser: sollte es einmal geben, nämlich 2005. Für den damaligen CSU-Chef Edmund Stoiber hatte man ein Super-Wirtschaftsministerressort gezimmert, doch dann sagte der Bayer überraschend ab - und schwächte sich damit nachhaltig.

Jetzt also ist Horst Seehofer dran: Innenminister plus Kompetenzen für Bau und Heimat, wie man hört - zweifellos ein Superministerium. Seehofer wird nicht wie Stoiber zurückziehen, sondern nach einem zehnjährigen Ausflug als Ministerpräsident in Bayern wieder in ein Bundeskabinett eintreten. Der 68-Jährige will offensichtlich zeigen, was noch in ihm steckt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. Februar 2018.