Wenn man es nach Venedig nicht deutlich weiter hat als nach Hamburg oder Berlin, dann spricht nichts dagegen, die Serenissima in den Rang einer "Heimatstadt" zu erheben, einer Destination, die man häufiger besucht und an deren Leben man teilnimmt, auch wenn man nicht vor Ort ist.

An- und Abreise sind einfach und billig: per Flug, Bahn oder Bus. Und was sich bis zum Ersten Weltkrieg nur Mitglieder des Adels oder gesellschaftlich anerkannte Dichter wie Thomas Mann und Friedrich Nietzsche oder Maler wie William Turner und Claude Monet leisten konnten, ist heute für Kreti und Pleti erschwinglich. Bei den Hotels muss man, dieser sozialen Kategorie zugehörend, etwas erfinderischer sein. Grand Hotels sind nicht erschwinglich.

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