Interview mit GNTM-Kandidatin Sophia Brandl: "Ich denke, dass ich mich durchsetzen kann"

Sophia Brandl aus Abensberg möchte "Germany's Next Topmodel" werden. Foto: Neternis Fotographie

Wenn am Donnerstag, 8. Februar, die 13. Staffel der ProSieben-Show „Germany’s Next Topmodel“ startet, wird mit der 21-jährigen Sophia Brandl auch Abensberg vertreten sein. Die 1,88 Meter große Schönheit modelt seit ihrem 14. Lebensjahr. Hauptberuflich verfolgt sie ein anderes Ziel. Sie studiert in Regensburg Jura und schreibt im September ihr erstes Examen. Im Interview mit uns hat sie über ihr Model-Dasein und ihre Teilnahme bei der Castingshow gesprochen.

idowa: Warum hast du dich bei „Germany’s Next Topmodel“ beworben?

Sophia: Ich habe nebenbei schon immer gemodelt. Da kam oft die Frage, ob ich es nicht schon mal bei "Germany’s Next Topmodel" versucht hätte. Ausschlaggebend war auch meine Schwester, die schon immer ein Fan von der Show ist. Irgendwann habe ich mir gedacht, jetzt probierst du es.

Wie war es für dich, als du dich das erste Mal vor der Jury präsentiert hast?

Zunächst habe ich eine Grundnervosität gespürt. Trotz langer Wartezeit hat sie sich zum Glück in Grenzen gehalten. Hingegangen bin ich mit gemischten Gefühlen. Einen Moment lang rechnet man sich Chancen aus und im anderen wieder nicht. Als ich vor der Jury stand, war ich relativ locker. Das Casting war gar nicht so spektakulär.

Warum denkst du, dass gerade du Topmodel wirst?

Ich glaube, dass ich ein gewisses Auftreten habe. Ich bleibe anderen aufgrund meiner Größe und meiner Art schnell in Erinnerung. Zudem bin ich jemand, der sich gut verkaufen kann.

Wie beurteilst du deine Konkurrenz?

Das ist schwierig zu beantworten, weil nicht ich die Person bin, dessen Urteil am Ende zählt. Heidi Klum entscheidet, wer gewinnt. Jede Teilnehmerin ist aus einem bestimmten Grund dabei. Das auch zurecht. Würde ich mir keine Chancen ausrechnen, hätte ich mich nicht beworben. Dementsprechend denke ich, dass ich mich gegen die anderen durchzusetzen kann.

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Was sagen deine Familie und Freunde dazu, dass du bei „Germany’s Next Topmodel“ teilnimmst?

Sie sind alle super stolz. Es spricht sich auch langsam herum und ich bekomme nur positives Feedback.

Welche Erfahrung konntest du schon als Model sammeln?

Ich habe schon ganz viele Fotoshootings gemacht. Das neueste war für die Münchner Designerin Pia Bolte. Ansonsten habe ich noch für kleinere Designer geshootet. Einmal hatte ich einen größeren Job im Ludwig Beck bei der Kosmetikserie Mac. Auf dem Laufsteg habe ich schon die Mode vom Label „0941“ der Designerin Micaela Sabatier aus Regensburg präsentiert.

Du hast eine tolle Figur. Wie hältst du dich fit?

Wie die meisten bin ich im Fitnessstudio. Aber ich achte auch auf die Ernährung.

Viele Models hungern sich krank. Wie gehst du mit dem Thema Ernährung um?

Magerwahn finde ich nicht gut. Es sollte eine gesunde und ausgewogene Ernährung sein.

Neben Magersucht sind im Model-Business auch Drogen ein Thema. Was ist deine Meinung darüber?

Ich finde Drogen beschissen. Für mich kämen sie nie in Frage. Ich würde das auch bei keinem anderen dulden. Bei meinen Modeljobs habe ich das noch nie mitbekommen. Aber als ich mal bei der „Face en Vogue“ in Regensburg an der Kasse gearbeitet habe, habe ich mitgekommen, dass ein paar Models Drogen genommen haben.

Was erwartest du dir persönlich von der Show?

Ich freue mich auf all die Fotoshootings. Dass sie cool und spektakulär sind, habe ich In den vergangenen Jahren schon im Fernsehen gesehen. Ich denke, dass ich weitere Erfahrungen sammeln kann.

Was ist dein Traum, wenn du Topmodel bist?

Wenn man gewinnt, kommt man immerhin schon mal auf das Cover des Magazins „Harper‘s Bazaar“. Das finde ich besser als das Cover von der Cosmopolitan, auf das die vorherigen Siegerinnen durften. Noch ein Wunsch wäre, als Engel bei der Victoria's Secret Fashion Show mitzulaufen.

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