Interview Autoren-Alphabet: Antonia Neumayer und ihr Roman "Selkie" von A bis Z

Schreiben ist nicht alles: Wenn Antonia nicht schreibt oder studiert, ist sie gerne mit ihrem Pferd unterwegs. Ihr Buch „Selkie“ ist im Heyne-Verlag erschienen und hat 512 Seiten. ISBN: 9783453317994. Foto: A. von Hafenbrädl Photography
idowa
1 Bilder
idowa
Video 1 Bilder
Advertorial
Schreiben ist nicht alles: Wenn Antonia nicht schreibt oder studiert, ist sie gerne mit ihrem Pferd unterwegs. Ihr Buch „Selkie“ ist im Heyne-Verlag erschienen und hat 512 Seiten. ISBN: 9783453317994. (Foto: A. von Hafenbrädl Photography)

Mit erst 20 Jahren hat Antonia Neumayer ihr erstes Buch veröffentlicht.„Selkie“ ist ein etwas anderer Fantasy-Roman, in dem es um alte Sagen und die moderne Welt geht. Im Autoren-Alphabet stellen wir Antonia und ihren Roman vor.

Anfänge: „Selkie” ist zwar der erste Roman, den Antonia veröffentlicht hat, aber nicht ihre erste Geschichte. Angefangen mit dem Schreiben hat sie, als sie elf Jahre alt war.

Bekannte: Die haben erst nach und nach von Antonias Buchprojekt erfahren, waren aber sehr schnell davon begeistert. „Sie waren alle mindestens genauso auf die Veröffentlichung gespannt wie ich“, erinnert sich Antonia.

Cosplay: Mal als Draco Malfoy auf eine Convention oder ein Fantreffen gehen? Hat Antonia schon gemacht. Cosplay ist eines ihrer Hobbys, auch, wenn sie gerade durch das Studium wenig Zeit dafür hat.

Durchhänger: „Ich glaube, jeder der schreibt, hat Phasen, in denen er einfach keinen Satz aufs Papier bringt“, sagt Antonia. Wichtig ist dann: nicht den Mut verlieren und auf keinen Fall aufgeben.

Erfolg: Das erste Buch ist draußen und jeder fragt, ob du ein Star bist. Antonia kann zumindest noch über die Straßen gehen, ohne von Fanhorden überrannt zu werden. Schön ist es aber auf jeden Fall, das Erstlingswerk im Buchladen zu sehen. Und wer weiß, vielleicht taucht ja auch irgendwann einmal ein Fan in Kate- oder Gabe-Cosplay auf.

Fantasy: „Ich liebe es, in andere Welten abzutauchen“, sagt Antonia. Fantasy-Geschichten sind da natürlich eine Möglichkeit, egal, ob man sie liest oder schreibt. Ein richtiges Vorbild aus der Riege der Fantasy Autoren, hat sie allerdings nicht. „Ich würde gerne einmal Cassandra Clare kennenlernen“, sagt sie. Cassandra Clare wurde durch „Die Chroniken der Unterwelt“ berühmt.

Gestaltwandler: Noch bevor klar war, dass es in ihrem Buch um Selkies geht, wusste Antonia, dass sie einen Roman über Gestaltwandler schreiben wollte. Bei der Recherche hat sie die Geschichten um die schottischen Selkies so interessant gefunden, dass sie beschloss, ihr Buch von ihnen handeln zu lassen. „Jeder schreibt über Vampire, Werwölfe oder Zombie – ich wollte etwas anderes ausprobieren“, sagt sie.

Handlung: In „Selkie“ geht es um die 17 Jahre alte Kate, die mit ihrem Bruder Gabe auf den schottischen Orkney-Inseln lebt. Als eines Tages drei Fremde auftauchen, um ihren Brüder Gabe mitzunehmen, spürt sie, dass Gabe in großer Gefahr ist. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Männer und wird mitten in der Nordsee erwischt. Als ein Schuss fällt, springt Kate mit ihm in die eiskalte Nordsee. Und taucht in das größte Abenteuer ihres Lebens ein.

Ian: Ganz ohne romantische Gefühle geht es bei Antonias Roman nicht, auch, wenn diese nicht im Mittelpunkt stehen. Wichtiger als der mysteriöse Ian ist für Kate, ihren Bruder zu retten. Daran ändert sich auch nichts, als die beiden auf einmal auf unterschiedlichen Seiten stehen.

Jäger: Neben den Selkies spielen die Saighdear in Antonias Roman eine wichtige Rolle. Was genau diese Jäger bezwecken, verraten wir nicht. Nur so viel: Der Begriff „Saighdear“ kommt aus dem Gälischen und heißt so viel wie „Soldat“.

Kleine Schwester: Antonias wichtigste Kritikerin ist ihre kleine Schwester Francesca. „Wir haben uns viele Sachen bei Selkie gemeinsam ausgedacht“, erzählt sie. Allerdings hat ihre Schwester das Buch bis heute noch nicht ganz gelesen. „Wahrscheinlich, weil sie sich mittlerweile ihre eigene Geschichte ausgedacht hat“, sagt Antonia und lacht.

Legenden: Die Selkie-Geschichten stammen aus der schottischen Mythen- und Legendenwelt. Dort sind Selkies Robben, die ihr Fell ablegen können, um als wunderschöne Menschen an Land zu leben. Schafft man es, ihr Fell zu stehlen, müssen sie alles tun, was man ihnen sagt.

Meeresblau: Das meeresblaue Cover von „Selkie“ zieht die Blicke an. Eine Meerjungfrau schwimmt im Wasser und greift nach einem Anhänger. Ein echter Hingucker.

  1. Autor

    Sebastian Geiger
  2. Datum

    08.08.2017 11:12 Uhr
  1. 0
  2. 0

Aquatherm-Wetter

wolkig
Straubing
14° 29°
wolkig
Landshut
13° 29°


Kontakt zur Freistunde-Redaktion

Allgemein

Telefon: 09421/940 4150
E-Mail: freistunde@idowa.de
Facebook: facebook.de/freistunde
Snapchat: freistundesnaps
Instagram: @instafreistunde
WhatsApp: 0170 3879846

Das könnte Sie auch interessieren

 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt.

Artikel kommentieren

Kommentarregeln
  1. (Logout)

  2. (Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.)
Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich.

Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben.

Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt.

Videos

 
 
 

Auto

Trauer

Immo

Jobs

Automarkt

Traueranzeigen

Immobilienmarkt

Stellenmarkt