Ein ungewöhnliches Versteck für Tabak hatte sich am ersten Februarwochenende ein Mann aus Bulgarien ausgesucht. Der Zoll kam ihm trotzdem auf die Schliche.

Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Zwiesel des Hauptzollamts Landshut hatten den Mann am Parkplatz Ohetal-Nord an der A3 zu einer Routine-Kontrolle angehalten. Dabei fanden sie sofort mehrere 50-Gramm-Pakete mit Tabakfeinschnitt im Innenraum. Da sie vermuteten, dass der Mann noch mehr Tabak an Bord hatte, wurde sein Auto zur weiteren Überprüfung in die Überholungshalle des Zolls gebracht. Wie sich herausstellte lagen die Zöllner mit ihrem Verdacht genau richtig: In einer Reisetasche, der Seitenverkleidung, der hinteren Tür und hinter dem Armaturenbrett fanden sie weitere Päckchen mit Tabak. Mit Hilfe eines Röntgengeräts entdeckten sie auch ein ziemlich ausgefallenes Versteck: In seinem Reserverad hatte der Mann 7,2 Kilo Tabak versteckt. Insgesamt fanden die Zöllner fast 15 Kilogramm Rauchtabak - die Freimenge von einem Kilo hatte der Mann damit eindeutig überschritten. Der Steuerschaden dürfte sich in diesem Fall auf etwa 1.100 Euro belaufen.