Geiselhöring

Schlechter Scherz: "Killer-Clowns" erschrecken Schulkinder


Als "Killer-Clowns" verkleidete Unbekannte haben am Mittwochmorgen in Geiselhöring mehrere Kinder erschreckt.

Als "Killer-Clowns" verkleidete Unbekannte haben am Mittwochmorgen in Geiselhöring mehrere Kinder erschreckt.

Von Redaktion idowa

Schlechter Scherz in Geiselhöring: Dort erschreckten am Mittwochmorgen mehrere als Clowns verkleidete Unbekannte Kinder, die an einer Bushaltestelle warteten. Nun ermittelt die Polizei.

Wie das Polizeipräsidium Niederbayern mitteilte, hatten sich die Täter - bei denen es sich wohl um Jugendliche handeln dürfte - als Clowns verkleidet und waren mit Baseballschlägern an der Bushaltestelle aufgetaucht. Dort befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Kinder. Die Schüler erlitten dadurch einen gewaltigen Schreck und erzählten in der Schule ihren Lehrern davon. Diese verständigten wiederum die Polizei. Als die Beamten an der Bushaltestelle eintrafen, waren die "Killer-Clowns" allerdings bereits verschwunden.

Möglicherweise könnte es sich bei diesem Vorfall um einen sogenannten "Clown Prank" handeln. Bei diesem Phänomen verkleiden sich Täter als Clowns, erschrecken ihre Mitmenschen und halten die Tat mit einer Kamera fest. Derlei Videos erhalten in sozialen Netzwerken oder auf YouTube teilweise mehrere Millionen Aufrufe. Das PP Niederbayern findet solche Aktionen allerdings überhaupt nicht witzig und warnt eindringlich vor der Nachahmung.

"Wir prüfen immer den Einzelfall, das heißt, je nachdem was genau vorgefallen ist, prüft dann die hinzugerufene Polizeistreife eventuell vorliegende Straftatbestände. Das kann zum Beispiel eine Körperverletzung sein, wenn der Erschrockene stürzt und sich dabei verletzt. Ebenso könnten im Einzelfall eine Nötigung oder auch andere Delikte vorliegen", informierte der Pressesprecher Martin Pöhls.

Zudem äußerte er sich zu den Kosten, die dabei anfallen könnten: "Sollten durch solche Aktionen mutwillig Polizeieinsätze ausgelöst werden, ist auch eine Prüfung hinsichtlich des Kostenrechts denkbar. Das kann unter Umständen bedeuten, dass die Verursacher solcher Einsätze an den entstandenen Kosten beteiligt werden."

Der Facebook-Post des PP Niederbayern zum Thema: